Rezension zu >>Melody of Eden 1: Blutgefährten<< von Sabine Schulter

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Autor: Sabine Schulter
Titel: Melody of Eden 1: Blutgefährten

Erscheinungsdatum: 25. November 2016
Verlag: Dark Diamonds
Seiten:  302 Seiten
Format: Ebook
ISBN/ASIN: B01M275J8Y

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Klapptext:

Vampire – Mythos oder Wahrheit? Diese Frage stellt sich auch die 23-jährige Melody, als sie gemeinsam mit ihrer Freundin die unterirdischen Gänge ihrer Heimatstadt erforscht. Schon immer hat sie sich gefragt, ob es diese Wesen der Nacht tatsächlich gibt. Es wird gemunkelt, dass die Regierung ihre Existenz zu vertuschen versucht, und Melody würde nur zu gerne herausfinden, warum. Als sie plötzlich von einer unheimlichen Kreatur in die Tiefe gerissen und von einem unglaublich anziehenden Mann gerettet wird, ist ihr Wissensdurst nicht mehr zu stillen. Doch schon bald muss Melody herausfinden, dass es Wesen gibt, die man besser nicht auf sich aufmerksam macht…

Meine Meinung:

Melody ist von Vampiren fasziniert und bringt sich immer wieder in Schwierigkeiten mit ihrer Neugierde. Gleich zu Beginn des Romans steigt man mit solch einer Szene ein und ist dadurch direkt in der Vampirwelt mittendrin. Wie tief man immer weiter in diese verborgene Seite eindringt, merkt man erst im Verlauf des Romans.

Die Romance zwischen Melody und Eden deutet sich schon zu Beginn an. Sie nimmt allerdings erst langsam ihren Lauf. Es wirkt realistisch, da nicht gleich zu Anfang alles friede Freude Eierkuchen ist.

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und man ließt das Buch, wenn man es einmal angefangen hat, in einem Rutsch durch.

Interessant finde ich auch, wie die Vampire dargestellt werden. Es gibt zwei Arten, die wie so oft nicht gut miteinander auskommen. Allerdings finde ich es interessant, wie es dazu kommt, welche Art von Vampir man wird.

Fazit:

Eines meiner Lesehighlights des Monats. Ich bin schon gespannt wie es weitergeht.

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Rezension zu >>CityWolf I+II<< von Judith M. Brivulet

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich den 2. Band als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Buchexpedition erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

CityWolf I

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Autor: Judith M. Brivulet
Titel: CityWolf I

Erscheinungsdatum: 24. August 2016
Seiten:  320 Seiten
Format: Taschenbuch / E-book
ISBN/ASIN: 978-1536955590

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Klapptext:

Secretum Cela

  • Werwölfe, Menschen, Vampire.
  • Ein Geheimnis, das um jeden Preis geschützt werden muss.
  • Eine Liebe, die auf eine harte Probe gestellt wird.
  • Eine Entscheidung, die nicht nur ein Leben bedroht.
  • Eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint.

Rebecca, Studentin an der Universität Passau, lernt durch Zufall den attraktiven Automechaniker Jack kennen. Er tunt Trucks und versteht sich bestens auf coole Sprüche. Ganz anders ist Nick, der charmante Spross einer französischen Adelsfamilie. Rebecca ahnt nicht, dass beide Männer ein uraltes Geheimnis verbindet. Bald muss sie eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr Leben bedroht. Denn die Welt ist nicht so, wie sie scheint …

CityWolf II

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Autor: Judith M. Brivulet
Titel: CityWolf II

Erscheinungsdatum: 20. September 2016
Seiten:  384 Seiten
Format: Taschenbuch / E-book
ISBN/ASIN: 978-1536956979

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Klapptext:

Horti Pensiles

  • Werwölfe, Menschen, Vampire
  • Wenn die Vergangenheit wieder lebendig wird
  • Wenn ein Leben voller Geheimnisse steckt
  • Wenn ein Schwur gebrochen wird
  • Wenn eine Liebe verboten ist
  • Wohin führt der Weg?

Mit dem Eintritt in den Clan von Bayern beginnen die Schwierigkeiten für Rebecca erst. Statt in Ruhe ihr neues Leben an Jacks Seite genießen zu können, muss sie mit dem Misstrauen und den Intrigen der Wölfinnen fertig werden. Als ob das nicht genug wäre, gibt es immer noch Nick, der auf Rache sinnt und seine eigenen undurchsichtigen Spielchen treibt …

Mit CityWolf II geht das rasante Abenteuer mit Rebecca und Jack in die nächste Runde. Dieses Buch ist eine Fortsetzung von CityWolf I, ist aber in sich abgeschlossen und kann auch eigenständig gelesen werden. Mehr Spass macht es natürlich, wenn man den I-er schon kennt.

 

!ACHTUNG!: Diese Rezension bezieht sich auf beide Bände. Für Personen, die nur den ersten Band kennen, können Spoiler enthalten sein!

Meine Meinung:

Beide Romane zeichnen sich vor allem durch sehr interessante und vielfältige Charaktere auf, die sich im Verlauf der beiden Bücher auch weiterentwickeln. Dabei fand ich es spannend die familiären Verbindungen näher kennenzulernen (Band 2) und immer tiefer in diese Welt einzutauchen.

Jedoch gab es auch negative Punkte. So hat das ständige Hin und Her von Rebecca am Anfang sehr an ebendieses bei der Biss-Reihe erinnert und es hatte mich dort schon sehr gestört. Allerdings bekommt man in dieser Phase, dadurch dass man mehr als die Figuren weiß, ein Gefühl dafür, wer sich Vampirhaferhält und wer ein Wolf ist. In dem Zusammenhang finde ich vor allem den Vergleich mit den Hunden sehr klischeehaft, auch wenn ich trotzdem darüber lachen konnte.

Positiv aufgefallen ist mir auch noch, dass ich beide Romane an einem Stück lesen konnte, als ich einmal drin war und dass der 2. Band direkt an den Ersten anschließt.

Vor allem im 2. Band fand ich gut, dass man mehr über das Leben im Rudel erfahren hat, auch wenn ich den Bruch mit Tamara sehr schade fand. Jedoch hat es mir hingegen gefallen, dass selbst die „Bösen“ zumindest teilweise ihr Happy End erhalten (Nick).

Fazit:

Alles in allem kann ich euch nur raten einen Blick in diese beiden Bücher zu werfen. Auch wenn das ein oder andere Klischee aufgegriffen wird, kann man während dem Lesen sehr oft einfach schmunzeln und dadurch fliegen die Seiten nur so dahin.

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Blogtour: Tag 4: Drachen

Blogtour: Unersättlich verliebt – Brennende Küsse in New York

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Ihr habt vorgestern bei Andra etwas mehr über die Besonderheiten der Vampire im Buch erfahren. Ich möchte euch heute ein weiteres Wesen und seine Besonderheiten vorstellen:

Die Drachen

Drachen müssen erst erweckt werden. Bevor sie erwachen, sind sie von Menschen kaum zu unterscheiden. Sie besitzen aber selbst vor ihrem Erwachen schon deutlich bessere Sinne. Das Erwecken kann mithilfe eines Drachenlieds geschehen oder indem der Name des Drachen ausgesprochen wird.

Drachen sind Vampirjäger. Ihre ureigenste Bestimmung ist es Vampire zu jagen. Es gibt zwar seit einiger Zeit Frieden zwischen Drachen und Vampiren, doch die Sinne der Drachen sind noch immer auf die Jagd nach Vampiren ausgerichtet und sie haben ihre Jagdinstinkte noch nicht verloren.

Drachen werden innerhalb einer direkten Blutlinie vererbt. Wenn ein Drache stirbt, kann der Drache nur auf einen direkten Nachfahren übertragen werden. Wenn es keinen direkten Nachfahren gibt, stirbt der Drache endgültig. Unter anderem aus diesem Grund existieren leider nur noch wenige Drachen.

Drachen haben Wächter. Sollte ein Drache Hilfe benötigen, so erhält er diese in der Regel von seinem Drachenwächter, dieser besitzt auch das Buch des Drachen, in dem allerhand nützliches niedergeschrieben wurde. Einige Drachen sind jedoch so mächtig, das sie mehr als einen Wächter besitzen. In solchen Fällen achtet ein Wächter auf den Drachen und ein weiterer ist für das Buch des Drachen verantwortlich.

Drachen vertragen kein Silber. Wenn Silber in den Blutkreislauf eines Drachen eindringt, wird dessen menschliche Seite verdrängt. Was dann noch übrig bleibt, ähnelt den Bestien aus alten Geschichten. Der Drache wird von einer unbändigen Wut und einem unglaublichen Zorn erfasst, der ihn alles in seiner nähe zerstören lässt.

Der Tod oder die Geburt von Drachen lösen Naturereignisse aus. Wenn ein neuer Drache geboren wird oder wenn ein Drache stirbt, spielt die Natur verrückt. Drachen sind so eng mit den Elementen verbunden, dass diese dann außer Kontrolle geraten. Zu einem Zeitpunkt, an dem viele Drachen starben, wurde sogar einmal eine Eiszeit ausgelöst.

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Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seit, schaut doch auch mal bei http://vampire-romance.de/trump-tower-drachenangriff/ vorbei. Dort wird über einen Drachenangriff auf den Trump Tower berichtet.

 

Gewinne einen Kindle Fire HD , Vampir-Überraschungen und mehr …

Annabelle verlost zur Feier der Blogtour zu ihrem Vampir Liebesroman einen Kindle Fire HD (8GB), ein Vampir-Überraschungspaket und 8 Ebooks des Buchs. Das Gewinnspiel findest du auf ihrer Fanpage http://Facebook.com/bellassworld als fixierten Beitrag.

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Die Gewinnfrage des Tages lautet:

Wenn du plötzlich morgens aufwachst und dich in einen Drachen verwandelt hättest, was wäre das Erste, was du tust?

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet ihr auf http://Facebook.com/bellassworld.

Anmerkung: Ich freue mich zwar, wenn ihr hier kommentiert, jedoch zählt nur ein Kommentar auf http://Facebook.com/bellassworld für das Gewinnspiel.

Blogtourfahrplan:

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Tag 1: http://lissianna-schreibt.de/

Tag 2: http://bigsiswelt.blogspot.de/2016/10/blogtour-brennende-kusse-in-new-york.html

Tag 3: http://melodiebuch.blogspot.de/2016/10/blogtour-brennende-kusse-in-new-york.html

Tag 4: HIER!!!

Tag 5: http://naraliya.jimdo.com/blogtouren-1/aktuelle-blogtouren/brennende-k%C3%BCsse-in-new-york-von-annabelle-schiller/

Tag 6: http://buchblog.schreibtrieb.com/

Tag 7: http://babsleben.blogspot.de/

Tag 8: http://vampire-romance.de

Rezension zu >>Verbunden – Helen & Ben 1<< von Greta Ley

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar von bookshouse erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

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Autor: Greta Ley
Titel: Verbunden – Helen & Ben 1

Erscheinungsdatum: 9. Januar 2015
Seiten:  330 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 9789963527212 / B00R09FI1U

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Klapptext:

Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt …

Meine Meinung:

Das Buch hat mich wirklich überrascht. Es ist mal ein ganz anderer Vampirroman, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man die Seelenlosen/Unsterblichen wirklich als Vampire bezeichnen kann. Sie erfüllen zwar viele Vorstellungen, die man von Vampiren hat, jedoch sind diese sonst als so stolz, überheblich und stark dargestellten Figuren in diesem Roman die Opfer. Ihnen widerfährt unsägliches Leid als Sklaven der Menschen. Siewerden gezähmt wie Tiere und müssen dann für die Menschen arbeiten. Die Ausbeutung geschieht nur, damit die Menschen länger leben können.

In eine Welt in der das Regime durch Kameras und vorbestimmte Karrieren, sowie starke Eingriffe in das Leben, alles kontrolliert, begegnen sich Helen und Ben. Helen ist angehende Ärztin und versucht den Druck durch ihre Eltern, die im Regime hohe Positionen einnehmen, so gut es geht zu erfüllen. Ben ist Teil einer Befreiungsbewegung und hat einen wichtigen Auftrag. Doch er wird gefangen genommen und soll gezähmt werden. Dort begegnet er zum ersten Mal Helen.

Die Zuneigung zu dem Seelenlosen ist für Helen anfangs unverständlich und obwohl ihre Liebe verboten ist, kommen sich die beiden immer näher. Mehr als einmal steht es sehr schlecht um Ben und es ist immer wieder fraglich ob er überlebt. Doch durch die Grausamkeiten die ihre Mitmenschen verüben und Bens Güte, fängt Helen an darüber nachzudenken, ob die Zähmung wirklich das richtige ist. Ben behandelt sie keinesfalls wie ihren Sklaven, vielmehr wird er zu ihrem Partner.

Die Spannung bleibt die ganze Zeit hoch und ich war immer wieder am verzweifeln und dachte mir, dass das doch kein gutes Ende nehmen kann. Glücklicherweise bekamen die beiden von Viktor Unterstützung, sodass sie letztlich doch noch – vorerst – ihr Happy End bekamen. Vorerst, da es einen zweiten Band gibt: Verändert.

Helen und Ben sind glaubwürdig dargestellt und werden durch ihre Selbstzweifel und ihren Kampf, um eine Chance auf die Liebe, richtig lebensnah. Man kann gut mit ihnen mitfühlen, auch wenn ich niemals in einer solch gläsernen Welt leben möchte.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der mich auf mehr hoffen lässt. In diesem Roman erhalt man die Chance eine ganz andere Seite von Unsterblichen kennenzulernen. Ein Buch Abzug gibt es einzig und allein deshalb, weil ich mir Vampire so nicht wirklich vorstellen kann. Dennoch bin ich über diese neue Sichtweise froh und werde den zweiten Band auf alle Fälle noch lesen.

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4 von 5 Büchern

Rezension zu >>Kuss der Dämmerung – Black Dagger Legacy<< von J. R. Ward

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Autor: J. R. Ward
Titel: Kuss der Dämmerung – Black Dagger Legacy

Erscheinungsdatum: 09. Mai 2016
Seiten:  512 Seiten
Format:  Taschenbuch
ISBN: 978-3453317772

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Klapptext:

Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise allerdings will kein Leben im goldenen Käfig führen und wagt einen für eine junge Aristokratin skandalösen Schritt: Sie lässt sich von der Bruderschaft der BLACK DAGGER zur Kämpferin ausbilden. Aber das Training und die Vampirbrüder sind knallhart, und ihre neuen Mitschüler feinden sie an. Erst als Paradise dem gefährlich gut aussehenden Craeg begegnet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Craeg verbirgt mehr als ein Geheimnis …

Meine Meinung:

Das Spin-off aus dem Black Dagger Universum zeichnet sich durch einen ähnlichen Stil aus, den die ersten Bücher der Reihe hatten.  Man begegnet sowohl altbekannten Mitgliedern der Bruderschaft, als auch neuen Charakteren, die die Verstärkung im Krieg gegen die Lesser sein sollen.

Es stehen zwei Pärchen im Vordergrund der Handlung – Paradise und Craeg, als eigentliches Pärchen – doch auch Butch und Marissa aus der ursprünglichen Reihe erhalten hier eine Nebenstory.

Mir gefällt, das wieder mehr Dynamik in der Geschichte ist und nicht alles an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint, wie es in den letzten Bänden der Reihe leider zu oft der Fall war. Auch das man mehr Einblicke in das Leben von anderen Schichten, außerhalb der Bruderschaft enthält – und sei es auch nur minimal – fand ich erfrischend. Zu erfahren, wie sich das „Normale Volk“ und die Glymra während der Überfälle verhalten haben, ermöglichte einen ganz anderen Blick auf die Gesellschaftsformen.

Paradise und Craeg überzeugen durch ihre Widerspenstigkeit einer Beziehung gegenüber und halten konstant die Spannung aufrecht, da sie sich wie magisch voneinander angezogen zu fühlen scheinen, doch irgendwie alles gegen sie zu sprechen scheint. Besonders das die beiden einfach nicht vernünftig miteinander reden, sorgt für das eine oder andere Missverständnis.

Das diese Beiden Pärchen in dem Buch zusammen eine Geschichte erhalten, fand ich anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch gerade wenn man sich die einzelnen Personen betrachtet, fallen einem zahlreiche Parallelen auf. Sei es nun, das Paradise und Marissa der Glymra entstammen, während ihre Partner aus einem „niedrigerem Stand“ kommen oder dass diese Partner ihre Frauen immer unterschätzen und sie behüten wollen.

Zu überraschenden Wendungen führten die Ermittlungen von Butch und warfen für mich einige Vermutungen über den Haufen – ich hatte jemand anderen im Verdacht.

Fazit:

Alles in allem kann ich nur sagen: Ein absolutes MUSS für alle Fans der Black Dagger und ich hoffe, das man auf die Übersetzung des zweiten Bandes nicht zu lange warten darf.

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Rezension zu >>Zlatans Erbe<< von Dana Müller

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Autor: Dana Müller
Titel: Zlatans Erbe

Erscheinungsdatum: 10. März 2016
Seiten: 242  Seiten
Format: Ebook oder Taschenbuch
ASIN/ISBN: B01AFXZY0M / 978-1519702845

Hier zu kaufen: Ebook / Taschenbuch

 

Klapptext:

Die 15-jährige Emma hat genug vom Leben und will diesem ein Ende setzen. Dabei wird sie von dem charismatischen Vampir Zlatan gestört. Des Lebens müde bittet er Emma, mit ihm gemeinsam auf den Sonnenaufgang zu warten. Als Dank erhält sie von ihm eine Phiole mit Vampirgift.

Es dauert nicht lange, da gerät Emma  in eine Notsituation, in der Zlatans Gift der einzige  Ausweg zu sein scheint.

So wird aus dem jungen Mädchen ein herrenloser Vampir.

Schnell wird Emma klar, dass ihre neue Daseinsform Gefahren birgt, denen sie schutzlos ausgeliefert ist.

Vorerst.

Denn mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Vampirs Crash gewinnt sie neuen Mut. Er rettet sie vor den Übergriffen eines durchgeknallten Vampirpaares und zeigt Emma, wie sie ihren Hunger stillt. Seine verblüffende Ähnlichkeit zu Zlatan wirft Fragen auf, die Crash ihr nicht beantwortet, denn so plötzlich wie er da war, verschwindet er auch wieder.

Noch ahnt Emma nichts von den Problemen, die Zlatan mit seinem Ableben hinterlassen hat. Sie tritt ein Erbe an, unter dessen Last sie zu zerbrechen droht. Zlatans Erbe.

 

Meine Meinung:

Zlatans Erbe ist vielschichtiger, als man auf den ersten Blick annehmen würde. Nach dem Lesen bleibt es jedoch leider kaum in Erinnerung.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Aber genau darin liegt für mich das Problem. Es gibt nichts, was in dieser Vampirstory so wirklich hervorsticht. Es ist kein null-acht-fünfzehn Vampirroman, das nicht. Aber es fehlt irgendwie trotzdem das gewisse Extra.

Die Idee mit der Krankheit und der Story rund um den Widerstand war  erfrischend anders. Dennoch kam der zu erwartende Liebesaspekt nicht zu kurz, sodass es eine gelungene Mischung aus Fantasy und Romanze war.

Wirklich gut gefallen hat mir, dass der Roman von straken Figuren getragen wird. Emma und Crash haben mir wirklich gut gefallen und ich konnte mich gut mit Emma identifizieren.

 

Fazit:

Ein solider Vampirroman, der durch einen individuellen Schreibstil und eine erfrischende Geschichte überzeugen kann.

 

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Rezension zu >>König der Vampire: Wolfskind<< von S. R. Nikolai

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Autor: S. R. Nikolai
Titel: König der Vampire: Wolfskind
Verlag: AAVAA Verlag
Erscheinungsdatum: 2011
Seiten: 311
ISBN: 978-3845901565
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Klapptext:

Vampire und Werwölfe einmal ganz anders. Elisabeth, gerade zwanzig Jahre alt, wacht nachts unter Schmerzen auf. Sie trifft auf Vincent, der ihr eröffnet, gar nicht diejenige zu sein, für die sie sich immer gehalten hat. Eli ist eine Vampirin, die in der Welt der Menschen verloren ging. Zudem soll sie diejenige sein, die den Frieden zwischen Vampiren und Werwölfen bringt. Beide Arten existieren unerkannt neben den Menschen und stehen sich seit Jahrhunderten verfeindet gegenüber. Der Friedensvertrag wird geschlossen, und eine Liebe zwischen den Arten entwickelt sich bis hin zur Geburt einer neuen Art. Liebe und Leidenschaft hält Einzug im Hause des Vampirkönigs. Inmitten der ganzen Aufregung legt einer der Beteiligten ein Outing hin ein Vampir, der schwul ist! Und mittendrin taucht auch noch der Elfenprinz auf, der den Vampiren und Werwölfen den Krieg erklärt …

Inhalt / Zum Buch:

Der Einstieg in den Fantasyroman wird durch einen Prolog erleichtert, der die Ausgangssituation erläutert. Allerdings ist der folgende Einstieg in die Handlung dennoch sehr abrupt und die Geschichte gewinnt so schnell an Tempo, dass man manchmal nicht mehr ganz mitkommt. Dies wird auch bei den vielen Charakteren deutlich. Ihnen fehlt durch diese Geschwindigkeit Tiefe und wirklicher Charakter. Es wird leider auch keine wirkliche Weiterentwicklung bei ihnen deutlich.

Außerdem hat mich insbesondere an dem Vampirhaushalt gestört, dass mir die Figuren bekannt vorkamen. Vinzent hat mich beispielsweise stark an Wrath aus der Black Dagger Reihe von J. R. Ward erinnert und auch Eli ähnelte mir in vielen Szenen, insbesondere auf Grund ihres Hintergrundes, zu sehr Beth. Bei Eli störte mich diese Ähnlichkeit mehr als bei Vinzent, da bei ihm diese Ähnlichkeit Eigenschaften betraf, die man bei einem Vampirkönig erwartet. Leider haben diese Ähnlichkeiten an dieser Stelle nicht aufgehört (Nathan≙Rhage; Etienne≙Vishous), sodass ich schon einen ersten Dämpfer meiner Lesefreude erhielt. (Ich will mit diesen Ähnlichkeiten nicht andeuten, dass die Ideen kopiert waren, dafür waren noch genug offensichtliche Unterschiede vorhanden, aber ich fand sie einfach etwas verwirrend.)

Der nächste Dämpfer folgte als sich alle Konflikte zwischen Wölfen und Vampiren sehr schnell auflösten, da alle Figuren sich sehr um ein Happy End bemühten. Selbst die neu aufgetauchten Konflikte wurden in Windeseile wieder gelöst.

Abschließen tut das Buch mit Andeutungen für den nächsten Band, die durchaus zum weiterlesen anregen (z.B. einen Freund für Juli).

Meine Meinung:

Wer nur eine leichte Lektüre ohne tieferen Inhalt sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Denn obwohl mich die fehlende Tiefe gestört hat, gelang es diesem Buch mich zu fesseln und mich auch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln zu bringen.

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