Rezension zu >>Requia: Heimkehr<< von Olivia Mae

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar direkt von der Autorin erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jedwede Einflussnahme.

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Autor: Olivia Mae
Titel: Requia: Heimkehr

Erscheinungsdatum: 17. März 2017
Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten: 321 Seiten
Format: Gebunden / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3950443028

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Klapptext:

Requia – Staffel 1
Die Welt wie Yana sie kannte ist nicht mehr. Alles hat sich verändert, das Blut in ihren Adern ist sprichwörtlich nicht mehr rot. Sie wird zur Requianerin, verliert den Status eines Erdbewohners und damit auch all ihre Wurzeln.
Gemeinsam mit ihrem Seelenband beginnt die aufregende Reise, in welcher sie nicht nur sich selbst retten muss, sondern auch einem ganzen Planeten die Treue schwört – Aurelis.
Aber kann das Unmögliche machbar gemacht werden? Die Feinde sind stärker als sie, älter als sie, magisch begabter als sie …
Sie hat nur einen Vorteil, und den spielt sie eiskalt aus:

Sie denkt wie ein Mensch, handelt wie ein Mensch – kämpft wie ein Mensch …
_____________________________________________________________________

Wenn dir die Wahl gelassen wird zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit – wie würdest du entscheiden?

Wärest du bereit, alles, was du kennst und was dich ausmacht gegen das Unbekannte zu tauschen? Dich neu zu erschaffen – wie ein Phönix aus der Asche zu steigen?
Wärest du bereit für die Rolle einer Prinzessin? Eines Fahirs? Einer Verstoßenen oder eines Jägers? Und wichtiger als all dies – wärest du bereit, diese Rolle jederzeit zu verändern? Vom Jäger zum Gejagten, von der Prinzessin zur Verstoßenen? Vom Fahir zum einfachen Feuermagier?

Wähle weise, denn du wirst keine zweite Chance bekommen.

Meine Meinung:

Der Einstieg in den Roman hat sich etwas schwierig gestaltet, da es Anfangs sehr viele Perspektivenwechsel gibt. Bei mir haben diese für Verwirrung gesorgt. Allerdings wird das besser bzw. man gewöhnt sich an die wechselnden Sichtweisen.

Diese sorgen auch dafür, das man immer hautnah am Geschehen ist und das Tempo der Geschichte relativ hoch bleibt. Leider gab es aber gerade in der Mitte einige Stellen, die sich doch etwas gezogen haben. Zum Ende hin wurde das Tempo wieder besser.

Auch schwierig fand ich die verschiedenen Ortswechsel, aber ähnlich wie bei den Sichtweisen hat man hier mit der Zeit einen besseren Überblick bekommen. Gerade am Anfang hat die Geschichte meiner Meinung nach jedoch etwas zu viel Input bekommen.

Auszeichnen tut sich die Geschichte durch zwei Dinge: Zum einen ihren Schreibstil und zum anderen ihre Figuren.

Der Schreibstil ist an manchen Stellen zwar auf den ersten Blick merkwürdig, da die Autorin Österreicherin ist und daher auch im österreichischen Deutsch schreibt. Die kleinen Unterschiede machen den Schreibstil außergewöhnlich, auch wenn man erstmal darüber stolpert.

Die Charaktere sind deshalb so lobenswert, weil sie direkt von Anfang an einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Man weiß sofort, ob man die Figur mag oder nicht. Dabei blieb aber trotzdem oft genug noch etwas rätselhaftes an ihnen. Die Zuordnung, zu welcher Seite (gut/böse) sie gehören, ist dabei auch nicht immer direkt klar. Wodurch man ihrer Geschichte weiter folgen will. Wirklich herausgestochen hat für mich niemand, doch es fiel mir leichter mich in einige von ihnen hineinzuversetzen, da sie noch authentischer gezeichnet waren (z.B. Yana).

Etwas ärgerlich fand ich das Ende, da es noch sehr viel offen lässt, aber das war bei einer Reihe wohl nicht anders zu erwarten.

Fazit:

Dar Auftakt der Reihe hat Potenzial. Es gibt zwar einige Dinge an die man sich erst gewöhnen muss, doch es macht Spaß den Figuren zu folgen.

 

4 Bücher

4 von 5 Büchern

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Rezension zu >>Die Gabe der Könige<< von Robin Hobb

Die Gabe der Könige

Autor: Robin Hobb
Titel: Die Gabe der Könige: Roman (Die Chronik der Weitseher, Band 1)

Erscheinungsdatum: 01. August 2017
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten:  608 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3764531836

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Klapptext:

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag

Meine Meinung:

Bei dem Buch handelt es sich um eine Neuauflage eines Titels, um den ich sehr lange Zeit rumgeschlichen bin. Immer wieder hatte ich den „Weitseher“ in Buchhandlungen in der Hand und habe ihn doch wieder weggelegt. Bei der Neuauflage habe ich mir dann gesagt: „Was soll´s, jetzt liest du es endlich.“ Ich muss sagen ich war vollauf begeistert und ich ärgere mich, dass ich die Geschichte nicht schon früher gelesen habe.

Der Schreibstil von Robin Hobb fesselt einen von der ersten Seite an und sie bleibt bis zu letzten Seite spannend. Die Sichtweise des Erzählers ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da es die Sicht eines Kindes ist, doch man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie bekommt die Geschichte dadurch auch ihren eigenen Charm.

Auch positiv aufgefallen ist mir, das Fitz sich weiterentwickelt. Am Anfang merkt man noch wie unscheinbar und unschuldig dieser Junge ist, doch er entwickelt sich weiter und wird von seinem Umfeld geprägt. Auch die anderen Figuren machen Veränderungen durch.

Etwas merkwürdig fand ich das Zusammenbringen von Historischem Roman und Fantasy, das hat mich auch früher immer abgehalten, zu dieser Reihe zu greifen. Doch ich muss sagen, dass die Verbindung wirklich gelungen ist und ich mich wohl an weitere Bücher mit solchen Genremixen ran trauen werde.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung!

5 Bücher

5 von 5 Büchern

Rezension zu >>Schatten über den Weiden<< von Nora Roberts

Schatten über den Weiden

Autor: Nora Roberts
Titel: Schatten über den Weiden

Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Verlag: Diana Verlag
Seiten:  560 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453359178

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Klapptext:

Ein Brief von ihrer tot geglaubten Mutter führt Kelsey nach Virginia. Jahrelang saß Naomi für einen ungeklärten Mord im Gefängnis. Auf dem Gestüt lernen sich die beiden Frauen langsam kennen, und Kelsey entdeckt ihre Leidenschaft für Pferde. Dabei kommt sie auch dem attraktiven Gabe Slater vom Nachbarhof näher. Doch das idyllische Landleben trügt. Als Kelsey versucht, das Geheimnis ihrer Mutter zu entschlüsseln, beginnen sich die Geschehnisse von damals auf mysteriöse Weise zu wiederholen.

Meine Meinung:

Wie bei fast allen Büchern von Nora Roberts ist mir auch hier der Einstig in die geschichte nicht sehr leicht gefallen. Ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich in ihren Geschichten drin bin. Dann jedoch kann ich das Buch meistens nicht mehr aus der Hand legen. Mit dieser Geschichte war das ähnlich.

Wie immer geht es um ein Familiendrama, mit allen Höhen und Tiefen, aber die Hintergründe der Story waren dieses mal etwas zu detailliert ausgearbeitet, das hat leider immer wieder mal die Spannung rausgenommen.

Die Figuren wirken lebensecht – mit all ihren Problemen. Auch die Handlung wirkt dadurch, auch zu Beginn, schon sehr authentisch.  Leider ist das Ende hingegen etwas abrupt. Dadurch, das ich sonst hauptsächlich Trilogien oder Reihen von Nora Roberts gelesen habe, mag ich einen anderen Stil von ihr gewohnt sein, doch in diesem Fall, war das Ende nicht wirklich rund.

Fazit:

Ein solider Roman von Nora Roberts, allerdings nicht so gut wie viele ihrer anderen.

3 Bücher

3 von 5 Büchern

Rezension zu >>Die Rose von LaVianna<< von Myrna E. Murray

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerteam vom Latos Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jedwede Einflussnahme.

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Autor: Myrna E. Murray
Titel: Die Rose von LaVianna

Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Verlag: Latos Verlag
Seiten:  858 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3943308228 / B00JAC48UM

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Klapptext:

Italien 1683. Die junge Edelfrau Emilia Vespucci ist entsetzt. Sie soll gegen ihren Willen mit Don Octavio verheiratet werden – einem Geschäftspartner ihres Vaters. Sie nimmt Reißaus und fasst einen tollkühnen Plan: Getarnt als Bettlerin will sie in die Stadt LaVianna reisen und sich dort als leichtes Mädchen durchschlagen. Doch all ihre Pläne werden durchkreuzt, als sie dem feurigen Edel- und Lebemann DiMarco Vodacce begegnet, der die Gelegenheit beim Schopfe packt, sich durch Emilia von seinen dringlichsten Problemen zu befreien: Der Vereinsamung seiner kranken Mutter und der Suche nach einer Braut, bei der Emilia ihn unterstützen soll. Anfangs scheint dieses Abkommen für beide förderlich zu sein, doch nach und nach stehen ihnen sowohl die jeweiligen verborgenen Familiengeheimnisse als auch das beiderseitige Temperament und ihre absolute Dickköpfigkeit mehr und mehr im Weg. Es beginnt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, deren Verstrickungen sie sich nicht entziehen können …

Meine Meinung:

Meine Rezension möchte ich dieses mal etwas anders beginnen, denn das Erste, was bei diesem Buch auffällt, ist das Gewicht. Der Roman ist mit seinen fast 900 Seiten sehr umfangreich und dazu kommt, das scheinbar etwas dickeres Papier verwendet wurde, was dafür sorgt, dass das Buch sehr schwer ist. Gemütliches Einhändiges-Lesen ist damit leider nicht möglich.

Jetzt zum Inhalt:

Der Einstieg in die Geschichte ist ohne Probleme möglich. Man taucht direkt in die andere Zeit ein und findet sich sehr schnell in der Geschichte zurecht.

Highlights sind für mich zum einen die wunderbar ausgearbeiteten Figuren:Die Details, mit denen die Autorin die Figuren ausstattet machen sie besonders. Das andere Highlight ist, dass man beim Lesen kaum merkt, dass das Buch einen solchen Umfang hat. Die Seiten scheinen beim lesen nur so dahin zu fliegen. Dafür sorgt die Handlung, die nicht langatmig ist und durch spannende Stellen immer wieder Schwung bekommt.

Der Schreibstil der Autorin ist von Details geprägt, dass macht zum Einen die Geschichte lebensnah, zum Anderen aber kann es auch zu viel an Information sein.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Liebesromanen.

 

5 Bücher

5 von 5 Büchern

Rezension zu >>Vergiss die Liebe nicht (Neuengland-Reihe 1)<< von Marie Force

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar über das „Marie Force – German Release Team“ erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jedwede Einflussnahme.

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Autor: Marie Force 
Titel: Vergiss die Liebe nicht (Neuengland-Reihe 1)

Erscheinungsdatum: 10. Januar 2017
Verlag: HTJB, Inc.
Seiten:  410 Seiten
Format: Ebook/Taschenbuch
ISBN/ASIN: B01NA6OY20 /  978-1946136077

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Klapptext:

Ein Jahr nach dem schweren Autounfall seiner Frau, muss Jack Harrington sich der nur schwer zu ertragenden Realität stellen: Clare wird nicht wieder aus dem Koma aufwachen. Also tastet er sich ‒ hauptsächlich seiner drei Töchter wegen ‒ ins Leben zurück. Die erste neue Aufgabe des erfolgreichen Architekten ist die Planung eines Hotels in seiner Heimatstadt Newport, Rhode Island. Doch nichts hat ihn auf das vorbereitet, was er empfindet, als er zum ersten Mal Andi Walsh, der Chefdesignerin des neuen Projekts, begegnet.

Auch Andi fühlt sich sofort zu Jack hingezogen, aber nach einer katastrophalen Ehe ist das Letzte, was die alleinerziehende Mutter eines hörgeschädigten Sohnes braucht, eine komplizierte Beziehung mit einem verheirateten Mann. Dennoch wagen die beiden den Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Doch gerade als sich willkommene Normalität im Leben der neuen Patchwork-Familie einstellt, geschieht ein Wunder und Jacks Ehefrau wacht auf …

Meine Meinung:

Der Einstieg war mir bei dieser Geschichte von Marie Force nur langsam möglich. Auch insgesamt kam mir der Schreibstil teilweise etwas gezogen, ja geradezu langatmig vor. Dennoch konnte mich die Geschichte letztlich begeistern.

Der etwas gezogene Anfang sorgt dafür, dass die Figuren realistisch rüberkommen und einen nachvollziehbaren Hintergrund bekommen. Dadurch das sie so authentisch gestaltet werden, fällt es einem im Verlauf des Romans immer leichter, sich mit ihnen zu identifizieren.

Leider ist gerade das zunehmende Tempo ein Problem, denn das Ende kommt, nachdem man endlich in der Geschichte drin ist, sehr schnell und abrupt. Die Lösung ist fast etwas zu einfach.

Da die Handlung in sich schlüssig ist und der Roman durchaus Potenzial besitzt, bekommt er von mir solide 3/5 Büchern.

Fazit:

Man braucht etas Durchhaltevermögen, aber dann kann man mit diesem Roman sehr viel Spaß haben.

 

3 Bücher

3 von 5 Büchern.

Rezension zu >>Tanz des Blutes (Black Dagger Legacy Band 2)<< von J. R. Ward

Tanz des Blutes

Autor: J. R. Ward
Titel: Tanz des Blutes (Black Dagger Legacy Band 2)

Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017
Verlag: Heyne
Seiten:  544 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453318519 / B01MXV5WB8

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Klapptext:

Ein tragischer Schicksalsschlag machte den jungen Vampirkrieger Axe zu einem melancholischen Einzelgänger. Nun setzt er alles daran, in die Bruderschaft der BLACK DAGGER aufgenommen zu werden, denn nur im Kampf gegen die Lesser, so glaubt er, kann er seinem Leben einen neuen Sinn verleihen. Das ändert sich an dem Tag, an dem er der Aristokratentochter Elise als Bodyguard zugeteilt wird und sich mehr und mehr zu der schönen Vampirin hingezogen fühlt. Doch gerade als sich die erotische Leidenschaft zwischen den beiden in Liebe zu verwandeln scheint, droht ein dunkles Geheimnis aus Axes Vergangenheit alles zu zerstören …

Meine Meinung:

Wie immer nimmt einen der Schreibstil von J. R. Ward direkt für sich ein. Man taucht sofort in die Geschichte ein und will immer wissen, wie weiter geht. Die Spannung ist hoch. Leider muss ich bei diesem Band sagen, das es aber ein zwei Stellen gab, wo dieses Spannung ausnahmsweise nicht vorhanden war und ich mir etwas schwer getan habe weiter zu lesen. Dies lag in diesem Fall vor allem daran, dass in „Tanz des Blutes“ nicht nur die Geschichte von Axe und Elise zu finden ist, sondern es auch um Mary, Rhage und Bitty geht. Gerade letzterer Teil erfordert jedoch, dass man auf dem aktuellen Stand der Hauptreihe ist. Dieser ständige Wechsel ist zwar nett, da man erfährt, wie es mit liebgewonnenen Figuren weitergeht, jedoch geschah der Perspektivenwechsel teilweise auf Kosten der Spannung.

Die Charaktere können einen noch immer überzeugen. Besonders gut an dem Spinn-off gefällt mir, dass man mehr über andere Schichten der Vampirgesellschaft erfährt. Man bleibt nicht mehr nur bei der Bruderschaft oder dem Adel, sondern bekommt auch Einblicke in das Leben der „einfachen“ Vampire.

Fazit:

Eine lesenswerte Fortsetzung der Black Dagger. Dieses Mal aber eher etwas für Fans, die auch die Orginalserie gelesen haben.

4 Bücher

4 von 5 Büchern

Rezension zu >>Wenn gestern unser morgen wäre<< von Kristina Moninger

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar direkt von der Autorin erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jedwede Einflussnahme.

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Autor: Kristina Moninger 
Titel: Wenn gestern unser morgen wäre

Erscheinungsdatum: 28. Juni 2017
Verlag: FeuerWerke Verlag 
Seiten:  300 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3945362297 / B0731H6JXW

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Klapptext:

Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen?

Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen …

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist gut möglich und gerade der Anfang ist interessant gestaltet. Die Grundidee des Romans, dass man einige Tage in der Zeit zurückversetzt wird, ist zwar nicht neu, aber gut umgesetzt. Mich hat sie vor allem angesprochen, da vermutlich jeder schon mal in einer Situation war, in der man gerne etwas anders machen würde.

Die Geschichte ist spannend gestaltet und besitzt teilweise doch recht überraschende Wendungen. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig zu lesen. Auszeichnen tut sich der Roman vor allem dadurch, dass sehr gefühlvoll ist und man beim lesen teilweise etwas emotional werden kann (im positiven Sinne).

Der einzige Wehmutstropfen für mich ist, dass ich etwas Zeit brauchte um mit den Protagonisten klarzukommen, doch letztlich konnte ich mich gut in sie (vor allem Sara) hineinversetzen.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Liebesromanen.

5 Bücher

5 von 5 Büchern