Fantasywoche: Unter einem Banner: Protagonistenvorstellung (Hauptfiguren)

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Unter einem Banner: Prota-Vorstellung (Hauptfiguren)

Hallo, ich darf euch heute im Rahmen der Fantasywoche die Hauptfiguren aus „Unter einem Banner“ vorstellen. Bei Diana findet ihr die Nebenfiguren: Link

Kadur

Kadur ist Reykans erster Partner. Die beiden haben viele Jahre zusammengelebt. Nach außen hin zwar nicht offen, doch auf Rabenstein war ihre Beziehung ein offenes Geheimnis. Kadur ist Soldat unter Reykans Kommando. Dieser beschreibt ihn als seinen „Fels“. Durch ihn gewinnt Reykan an Stärke. Leider fällt Kadur bei Notia.

»Ich bin überall da, wo du bist. Auch in der finstersten Hölle, wenn es sein muss.« (Kadur zu Reykan; S. 11)

»Du bist der hartnäckigste Kerl, den ich kenne, und der sturste obendrein. Du ziehst das hier durch, egal was kommt.[…]« (Reykan über Kadur; S. 35)

 

Reykan

Reykan ist Hauptmann des Königs. Er ist ein Bastard, sein Vater war Adeliger. Er hat es geschafft sich in der Armee zu etablieren und befehligt nun 250 Soldaten von Rabenstein – einer wichtigen Festung. Er versucht immer das Beste für seine Soldaten zu erreichen, doch wen der Befehl etwas anderes besagt, folgt er. Für ihn ist Loyalität alles. Selbst als der König ihm nach dem Krieg den Austritt aus der Armee verweigert und ihn stattdessen zum Hauptmann der Königswache ernennt, fügt er sich. Mit dem Verlust seines Gefährten kann Reykan nicht umgehen. Er fängt an zu trinken und gibt sich auf. Auf der Fluch zusammen mit Benrik findet er langsam wieder zu sich selbst zurück. Zueinander finden die beiden nur langsam, da Reykan immer noch um Kadur trauert.

 »Du bist der hartnäckigste Kerl, den ich kenne, und der sturste obendrein. Du ziehst das hier durch, egal was kommt.[…]« (Kadur zu Reykan; S.18)

Reykan richtete sich auf und straffte seine Glieder. Nein, zu fliehen war feige. Feige und ehrlos. Es war lächerlich gewesen, sich einzureden, dass ihn all der Hass gegen den König nichts anging. Dieser Verantwortung konnte er sich nicht entziehen. Er war Soldat. Er war Hauptmann. Er diente Serin. Er durfte sein Land und seinen König nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. (S. 66)

Es hatte immer nur Kadur gegeben, er war der Maßstab aller Dinge gewesen, und niemand hätte ihm je das Wasser reichen können. (S. 119)

Benrik

Benrik scheint auf den ersten Blick ein verwöhnter Prinz zu sein. Während des Krieges weilte er in der Sommerresidenz. Kämpfen kann er nicht. Sein Auftreten scheint hochmütig und gleichzeitig naiv. Bei einem Festmahl sagt er vor versammeltem Hofstaat seinem Vater die Meinung. Doch dieser nimmt seinen Sohn nicht ernst. Im Verlauf der Geschichte stellt man fest, dass Benrik für vieles gar nicht selbst etwas kann. Er würde gerne ein guter König sein, doch sein Vater ist ein äußerst schlechtes Vorbild. Außerdem wurde Benrik in Watte gepackt, da der König schon einen Teil seiner Kinder verloren hat.

Schlimm genug, dass sich der Kronprinz hinter dicken Mauern versteckte, wenn das Land in den Krieg zog. Doch dass er noch nicht einmal in der Hauptstadt die Stellung gehalten, sondern sich stattdessen in der Sommerresidenz verkrochen hatte, war der Gipfel der Ironie. Vermutlich hatte er Hirschkühe gejagt und Wein getrunken, während in Notia Soldaten in seinem Namen gestorben waren. (Reykans Gedanken über Benrik; S. 68)

Aus dem dünnen, blassen Burschen war ein stattlicher Mann geworden, dem die edlen, pelzverbrämten Kleider ein wahrhaft königliches Aussehen verliehen. Blondes Haar fiel ihm gepflegt über die Schultern und in seinen grauen Augen leuchtete energisches Feuer. (S. 68)

»Der Kronprinz ist ein närrisches Kind«, unterbrach ihn Lorkar eisig. »Ein verwöhnter Bengel, der sein Leben lang nur hinter dicken Mauern gesessen hat, ohne sich einen Dreck um sein Land zu scheren![…] (S. 253)

»Ich hatte in den letzten Wochen viel Zeit, Prinz Benrik kennenzulernen. Er mag nicht so kriegserfahren sein wie Euer Onkel, aber er ist fest entschlossen, Serin ein guter König zu sein – ein König des Friedens und der Verhandlungen, kein Kriegstreiber. Er schämt sich für die Fehler seines Vaters und will sie bereinigen, außerdem ist er – im Gegensatz zu Renard – empfänglich für Ideen und Ratschläge. Ich kann nicht versprechen, dass Benrik ein guter Herrscher wird, aber ich versichere Euch, dass ich große Hoffnungen in ihn setze.« (Reykan über Benrik; S. 253 )

 

 

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