Rezension zu >>Die Gabe der Könige<< von Robin Hobb

Die Gabe der Könige

Autor: Robin Hobb
Titel: Die Gabe der Könige: Roman (Die Chronik der Weitseher, Band 1)

Erscheinungsdatum: 01. August 2017
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten:  608 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3764531836

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag

Meine Meinung:

Bei dem Buch handelt es sich um eine Neuauflage eines Titels, um den ich sehr lange Zeit rumgeschlichen bin. Immer wieder hatte ich den „Weitseher“ in Buchhandlungen in der Hand und habe ihn doch wieder weggelegt. Bei der Neuauflage habe ich mir dann gesagt: „Was soll´s, jetzt liest du es endlich.“ Ich muss sagen ich war vollauf begeistert und ich ärgere mich, dass ich die Geschichte nicht schon früher gelesen habe.

Der Schreibstil von Robin Hobb fesselt einen von der ersten Seite an und sie bleibt bis zu letzten Seite spannend. Die Sichtweise des Erzählers ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da es die Sicht eines Kindes ist, doch man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie bekommt die Geschichte dadurch auch ihren eigenen Charm.

Auch positiv aufgefallen ist mir, das Fitz sich weiterentwickelt. Am Anfang merkt man noch wie unscheinbar und unschuldig dieser Junge ist, doch er entwickelt sich weiter und wird von seinem Umfeld geprägt. Auch die anderen Figuren machen Veränderungen durch.

Etwas merkwürdig fand ich das Zusammenbringen von Historischem Roman und Fantasy, das hat mich auch früher immer abgehalten, zu dieser Reihe zu greifen. Doch ich muss sagen, dass die Verbindung wirklich gelungen ist und ich mich wohl an weitere Bücher mit solchen Genremixen ran trauen werde.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung!

5 Bücher

5 von 5 Büchern

Advertisements

Rezension zu >>Schatten über den Weiden<< von Nora Roberts

Schatten über den Weiden

Autor: Nora Roberts
Titel: Schatten über den Weiden

Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Verlag: Diana Verlag
Seiten:  560 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453359178

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Ein Brief von ihrer tot geglaubten Mutter führt Kelsey nach Virginia. Jahrelang saß Naomi für einen ungeklärten Mord im Gefängnis. Auf dem Gestüt lernen sich die beiden Frauen langsam kennen, und Kelsey entdeckt ihre Leidenschaft für Pferde. Dabei kommt sie auch dem attraktiven Gabe Slater vom Nachbarhof näher. Doch das idyllische Landleben trügt. Als Kelsey versucht, das Geheimnis ihrer Mutter zu entschlüsseln, beginnen sich die Geschehnisse von damals auf mysteriöse Weise zu wiederholen.

Meine Meinung:

Wie bei fast allen Büchern von Nora Roberts ist mir auch hier der Einstig in die geschichte nicht sehr leicht gefallen. Ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich in ihren Geschichten drin bin. Dann jedoch kann ich das Buch meistens nicht mehr aus der Hand legen. Mit dieser Geschichte war das ähnlich.

Wie immer geht es um ein Familiendrama, mit allen Höhen und Tiefen, aber die Hintergründe der Story waren dieses mal etwas zu detailliert ausgearbeitet, das hat leider immer wieder mal die Spannung rausgenommen.

Die Figuren wirken lebensecht – mit all ihren Problemen. Auch die Handlung wirkt dadurch, auch zu Beginn, schon sehr authentisch.  Leider ist das Ende hingegen etwas abrupt. Dadurch, das ich sonst hauptsächlich Trilogien oder Reihen von Nora Roberts gelesen habe, mag ich einen anderen Stil von ihr gewohnt sein, doch in diesem Fall, war das Ende nicht wirklich rund.

Fazit:

Ein solider Roman von Nora Roberts, allerdings nicht so gut wie viele ihrer anderen.

3 Bücher

3 von 5 Büchern

Rezension zu >>Fluch des Wolfes<< von Patricia Briggs

756_09417_127590_1_xxl

 

Autor: Patricia Briggs
Titel: Fluch des Wolfes (Alpha & Omega 3)

Erscheinungsdatum: 14. Januar 2013
Seiten:  448 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453314139 / B009QB69KO

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Die Werwölfe sind an die Öffentlichkeit getreten und haben sich den Menschen zu erkennen gegeben. Doch wie fatal die Konsequenzen sein würden, konnte auch der Marrok, der mächtigste Werwolf Amerikas, nicht ahnen: In Boston treibt ein Serienkiller sein Unwesen — und all seine Opfer sind Werwölfe. Der Marrok schickt seinen Sohn Charles und dessen innig geliebte Gefährtin Anna in die Stadt, um herauszufinden, wer Jagd auf die Wölfe macht. Das ungleiche Traumpaar kommt dem Geheimnis schneller auf die Spur, als ihm lieb ist, denn nun geraten sie selbst in das Visier des Killers.

Meine Meinung:

Direkt zu Beginn erlebt man Anna wieder ganz in ihrem Element und sie mischt alles auf. Es ist wirklich schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Bücher immer weiter entwickelt. Charles hat es hingegen diesmal etwas schwerer. Er scheint aus dem Gleichgewicht geraten zu sein und er kommt mit seinen Aufgaben nicht mehr wirklich klar, seit die Wölfe in der Öffentlichkeit sind. Er kann einem wirklich leid tun. Nur weil er als so gefestigt angesehen wird, entgeht selbst Bran, wie schlecht es ihm geht. Um sich zu erholen werden die beiden zu einem Auftrag in Kooperation mit dem FBI geschickt. Aber es kommt wie zu erwarten anders.

Die Spannung ist wie gewohnt konstant hoch und man fliegt nur so durch die Geschichte. Erfrischend fand ich, dass die beiden Hauptprotagonisten durch die ungewohnten Umstände ganz andere Seiten offenbart haben. Auch das Zusammenspiel mit den Nebencharakteren war interessant und ich habe immer wieder gerätselt, an wem denn diesmal etwas faul ist. Am Ende wird wie gewohnt der Fall gelöst und ich muss zugeben, dass ich dieses Mal wirklich sehr lange völlig ahnungslos war.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung einer Reihe, welche mich immer mehr in ihren Bann zieht.

5 Bücher

5 von 5 Büchern

Rezension zu >>Schatten des Wolfes (Alpha & Omega 1)<< von Patricia Briggs

331_04233_102949_xxl

Autor: Patricia Briggs
Titel: Schatten des Wolfes (Alpha & Omega 1)

Erscheinungsdatum: 23. Juni 2010
Seiten:  496 Seiten
Format:  E-Book / Taschenbuch
ASIN: B004P1JBBE

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Bis Anna überfallen und gebissen wurde, wusste sie nicht, dass sie existieren: Werwölfe. Nun ist sie selbst einer, und nach drei harten Jahren unter diesen unberechenbaren Wesen weiß sie, wie man der Gefahr aus dem Weg geht. Doch dann begegnet ihr Charles Cornick, Sohn und Erbe des mächtigsten Werwolfs Amerikas. Charles will die schöne junge Frau als seine Gefährtin, denn er hat ihr Geheimnis entdeckt: Anna ist eine der wenigen Omega-Werwölfe, und nur mit ihrer Hilfe kann er einen dunklen Widersacher vernichten …

Meine Meinung:

Die Geschichte um Anna und Charles beginnt interessant. Anfangs hat mich etwas irritiert, dass es drei Kapitel gibt, die vor der eigentlichen Geschichte stehen, die aber um Anna verstehen zu können, wohl nötig sind. In diesem Zuge hat es mich gewundert, wie rasant die Handlung zu beginn war. Es schien sich alles zu überschlagen. Es war jedoch sehr interessant zu sehen, dass die beiden nicht direkt ohne Probleme zusammen waren. Im Hinblick auf das Wesen der beiden Charaktere und auf das, was gerade Anna erlebt hat / erdulden musste, finde ich es gut, das es fast den gesamten Roman braucht, bis sie bereit ist sich auf Charles einzulassen. Die Parallelen mit Asil und dessen Gefährtin und die Problematik der Abtrünnigen Wölfe, wegen denen Charles zum Killer wird, sorgen dafür, das es einem nicht langweilig wird, zu verfolgen, wie die beiden sich näher kommen und dann doch wieder zwei Schritte zurück gehen müssen. Aber ich bin froh, das sie ein Happy Ende bekommen (wohl nur vorläufig, da es Folgebände gibt, aber immerhin für einen Moment).

Das einzige, was mich wirklich gestört hat, liegt am Format in dem ich gelesen habe – dem Ebook. Es kommt immer wieder zu Worttrennungsfehlern, was das Lesen etwas anstrengend gemacht hat (z.B. „Erwartetin“, „Ermag“, „zusammenzubringenobwohl“).

Fazit:

Ein Auftakt zu einer Werwolfreihe, der sich durch sich glaubhaft entwickelnde Charaktere auszeichnet und eine spannende Fantasygeschichte liefert, in der man nicht sagen kann, ob der Werwolf nun gut oder böse ist.

4 Bücher

4 von 5 Büchern

Rezension zu >>Kuss der Dämmerung – Black Dagger Legacy<< von J. R. Ward

41niGO7tvyL__SX332_BO1,204,203,200_

 

Autor: J. R. Ward
Titel: Kuss der Dämmerung – Black Dagger Legacy

Erscheinungsdatum: 09. Mai 2016
Seiten:  512 Seiten
Format:  Taschenbuch
ISBN: 978-3453317772

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise allerdings will kein Leben im goldenen Käfig führen und wagt einen für eine junge Aristokratin skandalösen Schritt: Sie lässt sich von der Bruderschaft der BLACK DAGGER zur Kämpferin ausbilden. Aber das Training und die Vampirbrüder sind knallhart, und ihre neuen Mitschüler feinden sie an. Erst als Paradise dem gefährlich gut aussehenden Craeg begegnet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Craeg verbirgt mehr als ein Geheimnis …

Meine Meinung:

Das Spin-off aus dem Black Dagger Universum zeichnet sich durch einen ähnlichen Stil aus, den die ersten Bücher der Reihe hatten.  Man begegnet sowohl altbekannten Mitgliedern der Bruderschaft, als auch neuen Charakteren, die die Verstärkung im Krieg gegen die Lesser sein sollen.

Es stehen zwei Pärchen im Vordergrund der Handlung – Paradise und Craeg, als eigentliches Pärchen – doch auch Butch und Marissa aus der ursprünglichen Reihe erhalten hier eine Nebenstory.

Mir gefällt, das wieder mehr Dynamik in der Geschichte ist und nicht alles an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint, wie es in den letzten Bänden der Reihe leider zu oft der Fall war. Auch das man mehr Einblicke in das Leben von anderen Schichten, außerhalb der Bruderschaft enthält – und sei es auch nur minimal – fand ich erfrischend. Zu erfahren, wie sich das „Normale Volk“ und die Glymra während der Überfälle verhalten haben, ermöglichte einen ganz anderen Blick auf die Gesellschaftsformen.

Paradise und Craeg überzeugen durch ihre Widerspenstigkeit einer Beziehung gegenüber und halten konstant die Spannung aufrecht, da sie sich wie magisch voneinander angezogen zu fühlen scheinen, doch irgendwie alles gegen sie zu sprechen scheint. Besonders das die beiden einfach nicht vernünftig miteinander reden, sorgt für das eine oder andere Missverständnis.

Das diese Beiden Pärchen in dem Buch zusammen eine Geschichte erhalten, fand ich anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch gerade wenn man sich die einzelnen Personen betrachtet, fallen einem zahlreiche Parallelen auf. Sei es nun, das Paradise und Marissa der Glymra entstammen, während ihre Partner aus einem „niedrigerem Stand“ kommen oder dass diese Partner ihre Frauen immer unterschätzen und sie behüten wollen.

Zu überraschenden Wendungen führten die Ermittlungen von Butch und warfen für mich einige Vermutungen über den Haufen – ich hatte jemand anderen im Verdacht.

Fazit:

Alles in allem kann ich nur sagen: Ein absolutes MUSS für alle Fans der Black Dagger und ich hoffe, das man auf die Übersetzung des zweiten Bandes nicht zu lange warten darf.

5 Bücher

5 von 5 Büchern