Rezension zu >>Die Prinzen<< von C. S. Pacat

Die Prinzen

Autor: C. S. Pacat 
Titel: Die Prinzen

Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
Verlag: Heyne Verlag 
Seiten:  864 Seiten

Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453318205

Hier zu kaufen: Amazon; Heyne Verlag

 

Klapptext:

Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern …

Kurz vorab:

Ich habe ursprünglich den ersten Band dieser Trilogie als Taschenbuch gelesen und war dann sehr enttäuscht, dass der zweite Band nur als Ebook erschienen ist. Der dritte Band ist auf Deutsch nur in dieser Gesamtausgabe der Trilogie enthalten. Leider fällt dabei die Bonusgeschichte, die im ersten Band enthalten war weg.

Meine Meinung:

Mich hat die Geschichte um Laurent und Damen begeistert, da sie sich aus der Masse heraushebt. Sie ist mit ihren vielen Intrigen und Machtkämpfen eine Abwechslung gewesen.

Im Verlauf der Trilogie entwickeln sich die Charaktere beständig weiter. Gerade die Figurenkonstellation ändert sich immer wieder, was dafür sorgt, dass es einem nie langweilig wird.

Anfangs erscheinen die Charaktere etwas unnahbar und auch der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch im laufe des Buches offenbaren sich die Figuren immer mehr und der Schreibstil wird flüssiger.

Gerade die familiären Beziehungen sind interessant zu beobachten. Denn obwohl sich die Länder in vielem unterscheiden, scheinen die Intrigen innerhalb der Familien ähnlich zu sein.

Fazit:

Ich kann jedem der etwas Abwechslung möchte nur empfehlen einmal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Es erscheint anfangs etwas anspruchsvoll, nimmt einen dann aber sehr schnell für sich ein und reist einen mit sich.

5 Bücher

5 von 5 Büchern

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Rezension zu >>Love hits harder<< von Josie Charles

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Autor: Josie Charles 

Titel: Love hits harder

Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2016

Verlag: Independently published

Seiten:  460 Seiten

Format: Taschenbuch / Ebook

ISBN/ASIN: 978-1520118994 / B01NAG8ZOM

Hier zu kaufen: klick

 

 

Klapptext:

Ein neuer Auftrag führt die Journalistin Megan Clark in den Club Ivory. Schnell stellt sie fest, dass sie keineswegs über feierwütige Menschen recherchieren soll. Anstelle einer Tanzfläche findet sie einen Kampfkäfig vor, in dem der berühmt-berüchtigte MMA-Fighter Harley Jones gerade einen Gegner K.o. schlägt. Obwohl Megan hin- und hergerissen ist, nimmt sie den Job an und taucht ein in einen Strudel aus Leidenschaft und Siegeswillen. Dabei stellt sie fest, dass Harley mehr ist als ein brutaler Schläger. Er trägt ein Geheimnis mit sich herum, das nicht nur für ihn eine Gefahr bedeutet. Ist Megans Liebe stark genug, um Harleys Herz zu gewinnen? Oder verliert sie ihn an seine dunkle Vergangenheit?

Meine Meinung:

Mich hat das Buch positiv überrascht. Es überzeugt durch einen locker, leichten Schreibstil. Vor allem jedoch durch Charaktere, die mich endlich mal wieder für sich gewinnen konnten. Harley und Megan sind Figuren, mit denen man mitfiebern kann. Ich habe endlich mal wieder mit Protagonisten lachen können oder war mit ihnen/wegen ihnen traurig.

Auch die Handlung überzeugt durch ihrer Spannung und einen hohen Lesefluss. Die Geheimnisse, die immer wieder auftauchen ziehen einen in ihren Bann und sorgen dafür, dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen möchte.

Da es sich um einen Auftakt eine Reihe handelt, freue ich mich inzwischen schon auf den zweiten Band.

Fazit:

Ich kann das Buch jedem nur empfehlen. Die Charaktere nehmen einen für sich ein und die Geschichte lässt einen nicht mehr los.

 

5 Bücher

5 von 5 Büchern

Rezension zu >>Chiberra<< von Dana Müller

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Autor: Dana Müller
Titel: Chiberra

Erscheinungsdatum: 27. März 2017
Verlag: Bookrix
Seiten:  195 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3741863745 / B01N563GIH

Hier zu kaufen: klick

Klapptext:

Stell dir vor, du könntest mit der Kraft deiner Gedanken die Natur beherrschen, dich verteidigen und ganze Städte erbauen.

Auf dem weit entfernten Chiberra ist das möglich.

Lucy Anderson geht bei einem Streit im Bermudadreieck über Bord eines Passagierschiffs und gerät durch ein Portal nach Chiberra. Sie poltert in ein unglaubliches Abenteuer und ist plötzlich Teil einer Mission, deren Ausgang das Schicksal Chiberras besiegeln soll. Sie kann die Pracht dieser Welt kaum erfassen, doch hinter den schönsten Blumen verbergen sich die größten Gefahren.

Wird es Lucy gelingen, Chiberra zu retten?

Meine Meinung:

Man wird direkt zu Beginn in die Welt von Chiberra hineingezogen und findet sich schnell in einer fremden Welt wieder, die völlig anders ist, wie alles das man kennt. Leider kamen mir die Beschreibungen und auch die Welt an sich etwas überladen vor, so als wäre es alles zu viel. Das kann natürlich auch an den Eindrücken der Protagonistin liegen, die anfangs mit der Situation überfordert schien.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mit Lucy so meine Schwierigkeiten hatte. Sie war mir gegenüber den Bewohnern von Chiberra und auch gegenüber ihren Schwestern viel zu gutgläubig. Teilweise kam sie fast etwas naiv rüber.

Insegsamt erscheint mir der Handlungsverlauf übertrieben positiv und nicht immer schlüssig und logisch (ala – „Ja ich bin nicht Tod also helfe ich mal eben die Dimension zu retten“).

Fazit:

Ich mag eigentlich den Schreibstil von Dana Müller, aber leider konnte mich Chiberra nicht überzeugen. Es ist mir zu überladen und überdreht.

2 Bücher

2 von 5 Büchern

Romancewoche 2017: Protagonisteninterview: Virginia Fox: Rocky Mountain Gold

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Eva, Patrizia und ich hatten das Vergnügen im Rahmen der Romancewoche ein Protagonisteninterview mit Virginas Fox Figuren aus Rocky Mountain Gold führen zu dürfen. Ich hoffe ihr habt beim Lesen ebenso viel Spaß, wie wir beim ausarbeiten des Interviews.

Eva: „Guten Abend und Hallo an alle Leser,

es freut uns euch hier heute begrüßen zu dürfen. Stellt euch vor, wir (Pat , Annika und Eva) sind das erste Mal für die „The Ellen DeGeneres Show“ im Außeneinsatz und dürfen ein Interview machen. Eigentlich war es ja geplant, dass Ellen höchstpersönlich in die schönen Rocky Mountains reist, aber nun hat sie diesen Termin an uns weitergegeben. Und ganz ehrlich, wenn das Interview gut wird, wird es sogar in der Show gesendet, was uns natürlich riesig freuen würde.

Übrigens dürfen wir das Interview mit Zelda Chastain und Cruz Ruis aus Independence führen. Da gab es doch vor 14 Jahren diese Geschichte und jetzt sind die beiden hier und wollen uns erzählen, was alles so passiert ist. Cruz galt ja lange Zeit als tot und Zelda war lange weg aus Independence.

Nun sind wir bereits gestern im schönen Independence angekommen und konnten uns im Hotel einrichten. Natürlich ist auch unser Aufnahmeteam dabei und die haben ihr Set im Diner der Disney Sisters einrichten dürfen, was ja schon ziemlich cool ist, denn über dieses Diner hört man ja nur gute Dinge.“

Nachdem das Team alles hergerichtet hat, begeben wir uns in die Maske und ziehen uns um.

Gespannt warten wir auf unseren Sesseln und da hören wir auch schon ein großes Raunen durchs Diner. Sie müssen da sein.

Kamera an, Lächeln an und los geht’s!

Eva: „Herzlich willkommen Zelda, Cruz.” Wir begrüßen die beiden herzlich und lassen sie Platz nehmen.

„Es freut uns sehr, dass ihr dem Interview zugestimmt habt und euch auch die Zeit nehmen konntet. Wenn es für euch okay ist, würden wir auch direkt mit der ersten Frage starten:

Zelda, wie lange hast du überlegt nach Independence zurückzukehren, als du gefragt worden bist, ob du die Apotheke übernehmen willst?“

„Als erstes habe ich nur die Worte „eigene Apotheke“ gehört. Da war es ziemlich um mich geschehen. Ich befand mich zu der Zeit an einem toten Punkt in meinem Leben. Ich arbeitete in der Apotheke meiner Eltern, die nicht daran interessiert waren, irgendetwas an ihrer heißgeliebten Apotheke zu verändern. „Hat ja gut geklappt all die Jahre“, war die regelmäßige und für mich sehr frustrierende Antwort, die ich bekam, wenn ich nur schon ein Regal anders einräumen wollte. Von modernen Computerprogrammen für die Erfassung des vorhandenen Inventars wollen wir gar nicht erst anfangen zu reden.“

Eva nickt zustimmend und seufzt leise. So sind nun mal die Alteingesessenen.

„Also habe ich erst einmal stumpf die Tatsache ignoriert, dass die Vertreterinnen der Vereinigung der Geschäftsfrauen in Independence aus, na ja, eben, Independence kamen.

Die Vorstellung, endlich selber Pläne machen zu können und meine eigenen Fähigkeiten als Geschäftsfrau testen zu können, hat mich so in den Bann gezogen, dass ich mir erfolgreich eingeredet hatte, spielend mit allfälligen Schwierigkeiten aus der Zukunft fertig werden zu können.“

Eva lächelt Zelda wissend an. „Das kann ich total verstehen. Ich hätte mir die Chance sicher auch nicht entgehen lassen. Da kam ja dann einiges auf dich zu. War es anders, als du es dir vorgestellt hattest?

räusper „Ganz so einfach war es dann doch nicht. Vor allem nachdem der ganze alte Klatsch und Tratsch bei meiner Rückkehr nach Independence prompt wieder aufgewärmt wurde, hatte ich gar keine Chance, dem Thema Cruz zu entgehen. Nicht zu reden von der Tatsache, dass der Kerl gar nicht tot war, wie ich jahrelang geglaubt hatte.“

„Das war ja wohl fast der größte Schock! Aber du hast ihn ja sehr gut überwunden, wie ich sehe.“ Eva lächelt verschmitzt und beobachtet die beiden.

 

„Was sind eure Pläne für die Zukunft?“

Cruz grinst. „Phase 1 ist abgeschlossen. Ich habe Zelda endlich dazu überreden können, dass ich bei ihr einziehen darf.“

Zelda rollt mit den Augen. „Phase 2 ist für Cruz zwei Kinder und ein Hund. Aber ich denke, wir üben erst einmal mit Quincy weiter. Der hält uns genug auf Trab.“

„Wir werden aber beide nicht jünger, Schatz.“

„Wie ihr seht, sind wir mitten in der Verhandlungsphase. Wenn es nach mir geht, wird die noch ein Weilchen andauern. Meine Pläne für die Apotheke sind noch lange nicht erreicht. Und nachdem ich die vergangenen Monate mehr Zeit damit verbracht habe, einem Schatz hinterher zu jagen, anstatt mich um meine Apotheke zu kümmern, habe ich noch einiges nachzuholen.“

Eva grinst die beiden amüsiert an. Wie süß sie doch sind.

„Über die Anzahl müssen wir uns auch noch einig werden. Nicht wahr, Liebling?“

„Ach du“, erwidert Zelda amüsiert. „Du hättest am liebsten dein eigenes Basketballteam.“ Sie zwinkert den Interviewerinnen zu. „Wahrscheinlich sollte ich dankbar sein, dass er kein Fußballfan ist.“

Wir fangen alle an zu lachen und nicken unisono.

 

Patrizia wendet sich nun Cruz zu, lehnt sich ein wenig nach vorne und sieht ihn ganz gespannt an.

„Wie war es für dich, als du Zelda wiedergesehen hast?“

„Nachdem mich praktisch die ganze Stadt dauernd gefragt hat, ob ich ihr denn schon begegnet sei, beschloss ich eines Tages, die Sache selber in die Hand zu nehmen und sie zu besuchen. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir fast die Kinnlade runter geknallt ist, als ich an der Stelle meiner sechzehnjährigen Jugendliebe diese sexy Frau angetroffen hatte.“

 

Patrizia: „Was war der erste Gedanke, der euch bei eurem ersten Wiedersehen in Independence durch den Kopf ging?“

Patrizias Blick schweift zwischen Cruz und Zelda hin und her.

Zelda: „Wieso ist der Mistkerl nicht tot?!“

Cruz: „Nette Kurven …“

Zelda boxt ihn spielerisch in den Arm.

Patrizia grinst und sagt: „Na das nenne ich ja mal eine sehr unterschiedliche Auffassung.“

Eva, Annika und Patrizia lachen drauf los und schütteln leicht ihren Kopf. Wirklich sehr amüsant.

„Was“, verteidigt sich Cruz. „Ist doch wahr!“

Zelda wird rot, als ihr einfällt, wie ihr Cruz erst gestern Nacht wieder gezeigt hatte, wie sehr ihn ihre Rundungen faszinierten.

„Uh, uh. Da hat wohl jemand gerade ein wenig Kopfkino?“ Patrizia zwinkert Zelda zu, geht aber gleich zur nächsten Frage über. Sie will ja schließlich nicht, dass Zelda noch mehr Farbe ins Gesicht bekommt, als sie sowieso schon hat.

 

Patrizia: „Wieso hast du deinen Kater eigentlich nicht einfach rausgeschmissen? Klar, Katzen sind süß, aber er ist ja doch wirklich sehr, ja, gewöhnungsbedürftig.“

„Tja, wieso? Das ist eine gute Frage.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Irgendwie habe ich eine seltsame Verbundenheit zu ihm gespürt. Beide waren wir an einem Ort gelandet, an dem wir nicht unbedingt willkommen waren. Ihn einfach vor die Tür setzen? Unmöglich. Und ich habe es ja mehrmals versucht, ihn Kat anzuhängen. Doch irgendwie hat das nicht so richtig geklappt.“

„Wirklich insistiert hast du nicht“, bemerkt Cruz. „Ich glaube, sein unabhängiges Ihr-könnt-mich-alle-mal-Verhalten hat dir insgeheim imponiert.“

Zelda nickt.

„Das tut es tatsächlich auch heute noch. Wenn mir der tägliche Klatsch und Tratsch wieder einmal zu sehr an die Nieren geht, muss ich nur Quincy anschauen. Dann weiß ich wieder, was ich zu tun habe.“

 

Patrizia: „Was mich noch sehr interessieren würde. Wie war es so für euch, als ihr beschlossen habt, gemeinsam in der Vergangenheit zu graben? Hattet ihr Angst? Vor aufkeimenden Gefühlen oder Enttäuschungen?“

Zelda nickt.

„Ich hatte sehr viel Angst. Schließlich hatte ich während der letzten Jahre den Gegenwert eines Kleinwagens meinem Therapeuten gezahlt, um über Cruz hinwegzukommen. Stell dir vor, wie das ist, wenn du plötzlich realisierst, dass du das Ganze noch mal durchmachen musst? Der Horror. Und eine Garantie gibt es schließlich nie. Weder im Leben, noch in der Liebe.“

Mitfühlend sieht Patrizia Zelda an. „Ich hätte nicht gewusst, wie ich in deiner Situation reagiert hätte. Aber ich finde es sehr mutig, nach alledem.“

Cruz lächelte schief. „Ich hatte es da etwas einfacher. Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich mir nie groß Gedanken über Zelda gemacht hatte. Ich war halt ein typischer männlicher Jugendlicher, sehr mit seinem eigenen Leben beschäftigt, das auch ganz schön turbulent war. Als ich Zelda wiedergesehen habe, war das wie eine zweite Chance. Da musste ich nicht lange überlegen und habe mit beiden Händen zugepackt.“

„Wortwörtlich“, murmelt Zelda mit einem verschmitzten Blitzen in den Augen und zwinkert ihm zu.

„Typisch kannst du laut sagen, Cruz. Und du traust dich auch noch, es hier offen zu sagen. Aber wer hätte das wohl nicht!“ Patrizias Blick schweift zu Zelda, zwinkert ihr zu und muss dann aber so lachen, dass sie sich nur schwer beruhigen kann, daher stellt nun Annika die nächste Frage.

 

„Wart ihr überrascht, wie gut ihr in Independence wieder aufgenommen wurdet?“

„Was heißt hier gut?“, protestiert Zelda. „Gut nenne ich anders!“

„Immerhin hast du schnell Freunde gefunden“, gibt Cruz zu bedenken.

„Das stimmt. Dank Merlin.“

Annika: „Merlin? Wer ist denn Merlin?“

Zelda lacht.

„So habe ich den Elch getauft, der mir immer wieder mal über den Weg läuft. Er ist harmlos. Behauptet zumindest Quinn, unsere Wildhüterin. Aber ich weiß nicht so recht …“

Annika beginnt zu lachen. “Ja, der Elch. Die Geschichte hab ich auch schon gehört. War ein toller Start.”

„Meine Situation war ganz anders. Über mich waren gar nie solche hässlichen Gerüchte im Umlauf. Es waren zwar ein paar Leute erstaunt zu erfahren, dass ich noch lebe, aber nachdem das alle zur Kenntnis genommen hatten, legte sich das Gerede schnell. Ich muss auch zugeben, dass Gerüchte meist völlig an mir vorbei gehen. Sie berühren mich auch nicht wirklich.“

 

Annika: „Da muss ich jetzt noch mal nachhacken. Zelda, du scheinst, wie Cruz sagt, schnell Freunde gefunden zu haben. Gibt es irgendjemanden mit dem du dich besonders gut verstehst?

Zelda lacht. „Ich habe mehrere gute Freundinnen. Aber mit Jaz und Quinn bin ich am engsten befreundet. Die Geschichte mit dem Elch und Quinn habe ich ja schon erwähnt. Jaz kenne ich noch von früher. Sie hat sich vorgenommen, mir beizubringen, wie man kocht. Oder genauer gesagt, gesund kocht. Sie macht sich wohl sorgen, dass durch meine Adern ansonsten bald Schokolade oder Eiscreme fließt.“

„Eiscreme ist sooo toll!! Und hilft ja wirklich gegen alles, oder?“ Annika zwinkert Zelda zu, macht dann aber wieder ein gespielt ernstes Gesicht. „Gesund ist wichtig! Das sehe ich auch so. Aber wir reden hier von Eiscreme!!!!”

 

Annika: „Cruz, wie kommt es, dass du erst mehr über die Gerüchte, dass du gestorben bist, erfahren wolltest, als Zelda dich darauf angesprochen hat? Hast du dich vorher nie gefragt, wie es zu diesen Gerüchten gekommen ist?“

Cruz zuckt gleichgültig die Schultern.

„Ehrlich gesagt, nein. Als ich nach Independence zurückgekehrt bin, habe ich das zwar am Rande vernommen. Doch es war für mich nie wirklich relevant. Ich wusste schließlich, dass ich nicht von den Toten auferstanden sondern die ganze Zeit über definitiv lebendig gewesen bin. Also habe ich es einfach als die Hirngespinste einiger gelangweilter älterer Menschen abgetan. Irgendetwas muss man sich ja einfallen lassen, wenn die Tage lang sind und man nichts zu tun hat. Hey, jeder soll das so halten, wie es ihn glücklich macht. Vielleicht erfinde ich irgendwann, wenn ich mit 80 auf der Veranda sitze, auch Fantasiegeschichten über jeden, der zufälligerweise das Pech hat, an unserem Haus vorbei zu laufen.“

„Ist ja ein schöner Zeitvertreib. Ich werde dann mal an eurem Haus vorbei laufen. Wäre nämlich sehr gespannt auf meine Geschichte.“ Annika lächelt Cruz an und zwinkert ihm zu.

 

Eva: „Hier kommt auch schon die letzte Frage. Leider. Welches Essen aus dem Diner könnt ihr uns empfehlen? Vielleicht habt ihr ja ein leckeres Rezept für uns.

„Absolut der Hammer ist Kurts Spezialität (der Biker-Freund von Miss Daisy), nämlich das italienische Rezept „Melanzane di Parmigiana“. Es ist etwas zeitaufwändig in der Zubereitung, aber es lohnt sich. Sooo lecker. (Und eigentlich hasse ich Auberginen …)“ Zelda bittet uns um einen Block und schreibt uns das Rezept auf.

Annika: „Das hört sich toll an.“ Eva und Patrizia nicken zustimmend.

Eva: „Wir möchten uns herzlich bei euch für dieses tolle Interview bedanken. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht.“

Patrizia wendet sich unseren Zuschauern vor den Bildschirmen zu: „Die Aufnahme des Interviews könnt ihr in der nächsten „The Ellen DeGeneres Show“ oder jederzeit auf unseren Internetseiten ansehen. Dort findet ihr auch das Rezept mit genauer Anleitung. Vielleicht habt ihr ja Lust es einmal auszuprobieren. Wir hoffen, wir sehen uns bald wieder. Bis dahin, viel Spaß mit dem Interview.“

 

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Rezept:

2 – 4 mittelgroße – große Auberginen

2 Dosen Tomaten, gehackt

1 Zwiebel, gehackt

1 Knoblauch, gepresst

2 dl Wasser

Bio-Olivenöl

450 g Büffelmozzarella, in Scheiben geschnitten

Parmesan oder Pecorino, gerieben (ca. 100 g)

Basilikum, frisch (oder getrocknet falls keine Saison)

Meersalz aus der Mühle

Kräutersalz

Cayennepfeffer

 

Zubereitung:

Ofen auf 230 Grad vorheizen.

Auberginen in Scheiben schneiden und auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech legen. (Wenn ihr zwei rechteckige Bleche voll habt, ist es die richtige Menge an Auberginen.) Mit Salz bestreuen. 10 Minuten ruhen lassen. (Das zieht die Bitterstoffe aus den Auberginen.) Anschließend mit noch mehr Küchenpapier trocken tupfen. Mit Olivenöl bestreichen und auf das nächste, mit Backpapier ausgelegte Blech legen, die geölte Seite nach unten. Obere Seite auch noch bestreichen. In der oberen Hälfte des Backofens (evtl. mit Hilfe der Grillfunktion) schön goldbraun und knusprig backen. (Dauer je nach Ofen 10 – 20 Minuten. Immer mal wieder einen Blick in den Ofen werfen.)

Tipp: Ich habe nur zwei Bleche. Also lege ich die Auberginen zum Ziehen lassen in zwei Schichten auf das eine Blech. (Küchenpapier, Auberginenscheiben, Salz, Küchenpapier, Auberginenscheiben, Salz) – dann habe ich das zweite frei, um die erste Runde in den Backofen zu schieben.

In der Zwischenzeit die Tomatensauce zubereiten. Etwas Olivenöl in eine große Bratpfanne geben, Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Anschließend die Tomaten rein in die Pfanne, mit dem Wasser die Dosen „ausspülen“ und das Wasser-Tomatensaft-Gemisch hinzufügen. Mit Kräutersalz, Cayennepfeffer und frischem, fein geschnittenem Basilikum würzen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Sauce eine festere Konsistenz annimmt. (Dauert ca. 20 – 30 Minuten)

Tipp: Grundsätzlich hat man locker Zeit, während dem Backen der Auberginen die Sauce zu machen. Falls man aber aus irgendeinem Grund mal zu spät mit der Tomatensauce anfängt, kann man das Eindicken mit etwas Tomatenmark beschleunigen. (Dann dauert es ca. 10 Minuten.)

Sobald alles fertig gekocht ist, in der folgenden Reihenfolge schichtweise in eine Auflaufform füllen:

½ der Auberginen, ½ der Tomatensauce, ½ des Mozzarellas, geriebener Käse. Dann fängt’s wieder mit den Auberginen an und hört mit dem geriebenen Käse auf.

Bei 170 Grad für 35 Minuten backen. Herausnehmen. 10 Minuten stehen lassen.

Dazu passt Reis, Risotto oder natürlich Pasta. Ohne Beilage ist es ein guter Mix aus Gemüse und Eiweiss, der hervorragend satt macht. Aber Achtung: Suchtgefahr

Tipp: In Italien wird das Gericht auch gerne lauwarm gegessen. Ich habe meistens nicht genug Geduld, um so lange zu warten, aber es ist tatsächlich auch sehr lecker.

 

Romancewoche 2017: Protagonisteninterview: Emma S. Rose: Couture – Wenn Liebe stärker ist

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Sabine, Claudia und ich durften im Rahmen der Romancewoche ein Protagonisteninterview mit Emma S. Rose Figuren aus Couture-Wenn Liebe stärker ist führen. Ich hoffe euch gefällt was wir erarbeitet haben und ihr habt diese Woche Spaß beim lesen der Beiträge und bei den Aktionen der Romancewoche. Wir wollen euch auch gar nicht weiter auf die Folter spannen. Hier ist unser Interview:

 

Hallo liebe Leser, heute haben Sabine, Claudia und ich uns mit Felicia im Couture verabredet. In der neuen Bar arbeitet Felicia seit kurzem und wird uns heute Rede und Antwort stehen: „Hallo Felicia, herzlich willkommen zu unserem Interview. Mixt du uns bitte drei Lady Killer?“ „Nennt mich doch Feli. Alle meine Freunde nennen mich so. Gerne, drei Lady Killer für euch“. Feli beginnt, die Zutaten abzumessen und in den Cocktailshaker zu geben.

„In welchen Situationen vermisst du deine Eltern am meisten?“

„Besonders schlimm ist es tatsächlich an den „großen“ Feiertagen. Weihnachten, Silvester, unsere Geburtstage, aber auch ihre Geburtstage, denn dann überfluten mich Erinnerungen an sie, ohne dass ich es verhindern kann. Wir hatten so viele Traditionen. Manchmal waren es nur Kleinigkeiten. Zum Beispiel, dass das Geburtstagskind immer aussuchen durfte, wohin wir abends zum Essen fahren. Den selbstgemachten Eierlikör meiner Mutter. Dass wir uns an Weihnachten dem Alter nach Sortiert nach und nach einzeln Geschenke ausgesucht haben. Lauter kleine, eigentlich unbedeutende Dinge, die es so persönlich gemacht haben. Isabell und ich haben eigene Traditionen eingeführt, weil die alten so schmerzen, aber es ist einfach nicht dasselbe.

Fast noch schlimmer sind allerdings die vielen, kleinen Situationen im Alltag, wenn ich einen mütterlichen oder väterlichen Rat gebrauchen könnte. Wenn etwas Besonderes geschieht, von dem ich denke: „Das hätte ich ihnen jetzt gerne erzählt.“ Wenn einem dann bewusst wird, dass sie nicht mehr da sind, fühlt es sich besonders schlimm an … Als würde ich jedes Mal aufs Neue den Verlust neu durchleben. Oder wenn ich in der Stadt Frauen in meinem Alter sehe, die offensichtlich mit ihrer Mutter Arm in Arm einen schönen Tag verbringen …“

„Stell dir vor, du gewinnst eine Million Euro im Lotto – was würdest du mit dem Geld machen?“

„Oh Gott! Ich würde sofort einen großen Teil zurücklegen, damit Isabell niemals, wirklich niemals wieder so etwas durchleben muss, was sie einen Teil ihrer Kindheit erlebt hat. Sie soll immer die freie Wahl haben, soll in einem guten Zuhause leben, soll niemals zur Tafel gehen müssen. Auch will ich auf gar keinen Fall, dass sie jemals ihr Studium abbrechen muss, weil es am Geld scheitert.

Naja, und ich denke, ich würde uns ein Haus kaufen, unsere eigene persönliche Sicherheit. Wenn dann noch Geld übrigbleibt, würde ich uns einen ausgiebigen Urlaub spendieren, denn ich weiß nicht, wann wir das zum letzten Mal hatten. Das volle Programm mit Strand, blauem Meer und so.

Na super, jetzt habe ich Sehnsucht und Fernweh. Ich denke, ich sollte sparen.“

„Du arbeitest in einer Bar und mixt für deine Gäste unzählige Cocktails – welcher ist dein Lieblingscocktail?“

„Wenn ich jetzt sage, dass ich so viele Cocktails probiert habe, dass ich mittlerweile einfach ein gutes, kühles Bier bevorzuge, glaubt mir das vermutlich keiner, oder? So ist es aktuell tatsächlich. Aber wenn ich mal wieder Lust auf einen Cocktail habe, dann soll es ein Ruby Sin sein. Er besteht aus Zitronen-, Ananas- und Orangensaft, Grenadine, Pfirsichlikör und Wodka. Super erfrischend und fruchtig. Ein richtiges Frauengetränk in Rot.“

„Wie sollte dein Traummann sein?“

„Eine gute Frage. Ich glaube, ich habe mich bisher viel zu wenig damit beschäftigt, wie mein Traummann aussehen könnte, da ich immer andere Prioritäten hatte. In meinem Leben habe ich gelernt, dass es viel wichtiger ist, Menschen um sich zu haben, auf die Verlass ist. Ich denke, mein Traummann muss vor allem einfach für mich da sein, verlässlich eben – und auch akzeptieren, dass ich so eine enge Beziehung zu meiner Schwester habe. Offenheit ist mir auch sehr wichtig. Wenn dann noch intensive, wunderschöne Augen hinzukommen, bin ich verloren.

Letzten Endes ist es ja doch so, dass man irgendwann dem Richtigen einfach so über den Weg läuft. Man spürt es, wenn es soweit ist. Und ich glaube kaum, dass man dann sagt: „Nö, du bist blond, das will ich nicht“, oder? “

„Du hast ja einiges durchmachen müssen. Was würdest du jemanden raten, der sich in einer ähnlich schwierigen Situation befindet?“

Ich glaube, dass ich manchmal ein bisschen zu sehr versucht habe, Dinge alleine zu regeln. Klar, manches muss man alleine schaffen, aber mittlerweile weiß ich, dass es wichtig ist, Menschen um sich zu haben, die einem etwas bedeuten, auf die man sich verlassen kann. Man sollte nicht zu stolz sein, Hilfe auch mal anzunehmen. Und außerdem hilft es, daran zu denken, dass alles irgendwie, irgendwann in ein Gleichgewicht gerät. Es passiert viel Mist? Ja, verdammt, aber irgendwann wird es auch wieder bergauf gehen. Man muss fest daran glauben, dann ist es auch so! Also – falls du in einer ähnlichen Situation steckst: Gib niemals, wirklich niemals die Hoffnung auf, so abgedroschen das auch klingt!

 

„Vielen Dank für das Gespräch, Feli!“

Aus den Augenwinkeln sehen wir nun, dass sich der gutaussehende Typ hinten im Eck erhoben hat und auf die Bar zukommt. Das muss doch Chris sein?!

„Hallo Chris, wir hätten da auch ein paar Fragen an dich:“

 

„Was für Gefühle hast du für Felicia?“

„Das ist eine Frage, die ich nur sehr schwer mit einem Satz beantworten kann. In erster Linie erinnert sie mich sehr an mich selbst. Wir haben beide vieles durchmachen müssen, haben Verluste erleiden müssen. Ich habe einen riesigen Respekt davor, wie sie ihr Leben meistert und versucht, nicht daran zu zerbrechen. Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Ich habe das Bedürfnis, sie zu beschützen. Sie ist so unglaublich stark für ihre Schwester, aber wer kümmert sich um sie? Ich sehe sie, die Einsamkeit in ihren Augen, wenn sie mal ihre Schwäche zulässt, und das berührt mich. Na gut, und ich fühle mich sexuell von ihr angezogen. Sie ist eine unglaublich attraktive Frau.

All diese Gefühle machen mir jedoch eine furchtbare Angst, denn ich habe geschworen, dass mir niemals wieder jemand so viel bedeuten darf. Ich will nicht wieder verletzt werden, wenn ich einen Menschen verliere. Nie mehr.“

„Was machst du beruflich?“

„Am ehesten könnte man mich wahrscheinlich als Geschäftsmann bezeichnen. Ich habe eine Stiftung gegründet und arbeite dort hinter den Kulissen. Außerdem suche ich immer wieder Gespräche mit möglichen Partnern, erarbeite Hilfekonzepte und besuche die einzeln Einrichtungen.“

„Warum schaust du immer einmal durchs Lokal, dann zur Theke und verziehst dich dann in deine Ecke?“

„Eine Angewohnheit, schätze ich. Ich schaue, wer so da ist. Ich bin eine Art Stammgast, und von denen gibt es einige. Ich denke, dass ich mich auf den Abend vorbereite, mich wappne, wenn ich mich umschaue. Früher war es egal, wohin mein Blick zuerst fiel. Aber seit Felicia im Couture arbeitet, ist es jedes Mal aufs Neue aufregend. Ich zögere den Moment hinaus, die Hoffnung, sie zu sehen. Zu sehen, dass sie glücklich ist. Dass ich dazu beitragen konnte, dass es ihr bessergeht. Wenn sie nicht da ist, bin ich enttäuscht. Und wenn ich sie sehe, erschrecken mich meine Gefühle – und ich ziehe mich zurück. Verkorkst, nicht wahr?“

„Warum testest du immer einen Cocktail, der dir nicht schmeckt?“

„Das war ein dummes Spiel von mir, ich weiß. In dem Moment ist eine Sicherung bei mir durchgebrannt, könnte man sagen. Dass ich den Tequila Sunrise nicht mag, ist mir bewusst. Die anderen wissen es, weil wir darüber gequatscht haben. Ich schätze, ich wollte Felicia einfach irgendwie herausfordern. Sie scheint mir nicht wie ein Mädchen, das gut damit umgehen kann, in der Schuld anderer zu stehen. Damals hatte ich das Gefühl, dass sie mir gegenüber so empfand. Ich musste einfach irgendetwas dagegen tun. Und Wut hat da schon immer geholfen, ich spreche aus Erfahrung.“

„Was gefällt dir so gut am Couture, dass du dort Stammgast bist? Bestimmt nicht nur Felicia, immerhin warst du schon vorher Stammgast.“

„In erster Linie bin ich dort vorbeigekommen, weil mein Freund Alexej die Bar gekauft hat. Er hat mich damals einmal mitgeschleppt, und dann hat es mir dort gut gefallen. Das Ambiente, die Stimmung. Das Personal ist außerordentlich gut drauf – und das ist genau das, was ich brauche. Alleine zuhause ist mir so oft die Decke auf den Kopf gefallen, im Couture bin ich nie alleine, kann mich aber immer ausreichend abgrenzen, wenn mir die Menschen zu viel werden. Und wenn ich es will, finde ich dort immer jemanden, den ich mitnehmen kann. Oder besser gesagt – ich habe jemanden gefunden, denn mittlerweile ist meine Motivation dafür verschwunden. Es war von jeher eine win-win-Situation für mich.“

 

 

Rezension zu >>Wolfsmal: Die Verwandlung<< von Aurelia L. Night

Wolfsmal

 

Autor: Aurelia L. Night

Titel: Wolfsmal: Die Verwandlung

Erscheinungsdatum: 15. März 2017

Verlag: Eisermann Verlag

Seiten:  400 Seiten

Format: Taschenbuch / Ebook

ISBN/ASIN: 978-3946172703

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Klapptext:

Kurz nach Emilias achtzehntem Geburtstag, an dem sich ihr persönlicher Fluch offenbart, muss sie auf ein Internat wechseln.
Dort eröffnen ihre Mitschüler etwas Unglaubliches:
All die Mythen und Legenden über fantastische und unheimliche Kreaturen sind wahr. Und ihre neuen Freunde sind ein Teil davon!
Die schweben jedoch in höchster Gefahr, denn niederträchtige Dämonen versuchen, alle Wesen auszulöschen. Nur Emilia scheint die Dämonen aufhalten zu können. Aber der Preis dafür ist hoch….

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte um Emilia fällt nicht schwer. Da sich schnell eine gute Dynamik entwickelt, ist man direkt in der Geschichte drin und durch einen leicht zu verstehenden Schreibstil lässt das Buch sich flüssig lesen.

Die Grundidee der Geschichte ist eine Mischung aus schon bekannten Elementen (Dreiecksgeschichte, Internat für Übernatürliche…) und aus ausgeliehenen (neuen ) Elementen, wie denen aus der nordischen Mythologie. Interessant finde ich, wie diese Elemente miteinander verknüpft werden.

Die Charaktere sind alles in allem authentisch. Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere individuell sind und man im Verlauf immer mehr erahnen kann, wie sich eine Figur verhalten wird bzw. was sie sagen wird. Etwas schwer getan habe ich mir hingegen mit der Protagonistin, da sie für mich nicht immer nachvollziehbar gehandelt hat.

Fazit:

Alles in allem ein Roman der eine interessante Fantasygeschichte erzählt, der jedoch noch deutliches Potenzial nach oben zeigt (Protagonistin, sprachliche Gestaltung).

4 Bücher

4 von 5 Büchern

Rezension zu >>Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung<< von Michael Karner

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar direkt vom Autor erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jedwede Einflussnahme.

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Autor: Michael Karner

Titel: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Erscheinungsdatum: 1. Mai 2017

Verlag: Independently published

Seiten:  343 Seiten

Format: Taschenbuch/Ebook

ISBN/ASIN: 978-1520722610/B071DN6X5G

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Klapptext:

Die neue Fantasy mit Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu

Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt.
Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben.

Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr.
Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte.
Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…

Meine Meinung:

Der Einstieg in den Roman gestaltet sich nicht ganz einfach, da die Welt, die der Autor erschafft, sehr abstrakt bleibt. Nach und nach findet man sich besser zurecht und das Buch lässt sich dann etwas leichter lesen. Wenn man einmal drinnen ist, nimmt einen die Handlung von selbst mit. Die Handlung ist sehr actionsgeladen und man bekommt kaum eine Chance zur Ruhe zu kommen.

Ein wenig enttäuschend fand ich, das die Figuren sehr unterschiedlich stark ausgestaltet waren. Ducarte wird als Protagonist noch am ehesten ausgestaltet, aber selbst der Mönch blieb mir zu unnahbar, von der Prinzessin ganz zu schweigen. Auf Grund des Klapptextes hätte ich mir hier mehr erwartet. Allerdings hat diese Sichtweise auch den Vorteil, dass man eher sich in eine Person hineinversetzen kann. Leider tue ich mir persönlich mit männlichen Protagonisten immer etwas schwerer, weshalb ich auch dieses Mal mit Ducarte nicht so richtig warm wurde.

Der Schreibstil an sich ist nicht immer ganz leicht zu lesen, doch wegen der Geschwindigkeit der Handlung bleibt einem kaum Zeit wirklich Schwierigkeiten zu entwickeln. Dazu trägt auch die Länge der Kapitel bei. Diese sind insgesamt recht kurz gehalten, was die Geschwindigkeit nochmals erhöht.

Etwas schade fand ich das Ende, da für mich noch zu viele Fragen offen blieben, aber vielleicht kann man ja auf einen zweiten Teil hoffen.

Fazit:

Alles in allem ein Roman, der durch einen actionsreichen Plot und eine schnelle Handlung auszeichnet, bei dem man sich aber manchmal auch eine Atempause wünscht. Etwas schwach fand ich jedoch alle „Neben“figuren ausgestaltet. Dadurch kommt einem der Protagonist etwas „überladen“ vor.

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