Fantasywoche: Unter einem Banner: Protagonistenvorstellung (Hauptfiguren)

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Unter einem Banner: Prota-Vorstellung (Hauptfiguren)

Hallo, ich darf euch heute im Rahmen der Fantasywoche die Hauptfiguren aus „Unter einem Banner“ vorstellen. Bei Diana findet ihr die Nebenfiguren: Link

Kadur

Kadur ist Reykans erster Partner. Die beiden haben viele Jahre zusammengelebt. Nach außen hin zwar nicht offen, doch auf Rabenstein war ihre Beziehung ein offenes Geheimnis. Kadur ist Soldat unter Reykans Kommando. Dieser beschreibt ihn als seinen „Fels“. Durch ihn gewinnt Reykan an Stärke. Leider fällt Kadur bei Notia.

»Ich bin überall da, wo du bist. Auch in der finstersten Hölle, wenn es sein muss.« (Kadur zu Reykan; S. 11)

»Du bist der hartnäckigste Kerl, den ich kenne, und der sturste obendrein. Du ziehst das hier durch, egal was kommt.[…]« (Reykan über Kadur; S. 35)

 

Reykan

Reykan ist Hauptmann des Königs. Er ist ein Bastard, sein Vater war Adeliger. Er hat es geschafft sich in der Armee zu etablieren und befehligt nun 250 Soldaten von Rabenstein – einer wichtigen Festung. Er versucht immer das Beste für seine Soldaten zu erreichen, doch wen der Befehl etwas anderes besagt, folgt er. Für ihn ist Loyalität alles. Selbst als der König ihm nach dem Krieg den Austritt aus der Armee verweigert und ihn stattdessen zum Hauptmann der Königswache ernennt, fügt er sich. Mit dem Verlust seines Gefährten kann Reykan nicht umgehen. Er fängt an zu trinken und gibt sich auf. Auf der Fluch zusammen mit Benrik findet er langsam wieder zu sich selbst zurück. Zueinander finden die beiden nur langsam, da Reykan immer noch um Kadur trauert.

 »Du bist der hartnäckigste Kerl, den ich kenne, und der sturste obendrein. Du ziehst das hier durch, egal was kommt.[…]« (Kadur zu Reykan; S.18)

Reykan richtete sich auf und straffte seine Glieder. Nein, zu fliehen war feige. Feige und ehrlos. Es war lächerlich gewesen, sich einzureden, dass ihn all der Hass gegen den König nichts anging. Dieser Verantwortung konnte er sich nicht entziehen. Er war Soldat. Er war Hauptmann. Er diente Serin. Er durfte sein Land und seinen König nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. (S. 66)

Es hatte immer nur Kadur gegeben, er war der Maßstab aller Dinge gewesen, und niemand hätte ihm je das Wasser reichen können. (S. 119)

Benrik

Benrik scheint auf den ersten Blick ein verwöhnter Prinz zu sein. Während des Krieges weilte er in der Sommerresidenz. Kämpfen kann er nicht. Sein Auftreten scheint hochmütig und gleichzeitig naiv. Bei einem Festmahl sagt er vor versammeltem Hofstaat seinem Vater die Meinung. Doch dieser nimmt seinen Sohn nicht ernst. Im Verlauf der Geschichte stellt man fest, dass Benrik für vieles gar nicht selbst etwas kann. Er würde gerne ein guter König sein, doch sein Vater ist ein äußerst schlechtes Vorbild. Außerdem wurde Benrik in Watte gepackt, da der König schon einen Teil seiner Kinder verloren hat.

Schlimm genug, dass sich der Kronprinz hinter dicken Mauern versteckte, wenn das Land in den Krieg zog. Doch dass er noch nicht einmal in der Hauptstadt die Stellung gehalten, sondern sich stattdessen in der Sommerresidenz verkrochen hatte, war der Gipfel der Ironie. Vermutlich hatte er Hirschkühe gejagt und Wein getrunken, während in Notia Soldaten in seinem Namen gestorben waren. (Reykans Gedanken über Benrik; S. 68)

Aus dem dünnen, blassen Burschen war ein stattlicher Mann geworden, dem die edlen, pelzverbrämten Kleider ein wahrhaft königliches Aussehen verliehen. Blondes Haar fiel ihm gepflegt über die Schultern und in seinen grauen Augen leuchtete energisches Feuer. (S. 68)

»Der Kronprinz ist ein närrisches Kind«, unterbrach ihn Lorkar eisig. »Ein verwöhnter Bengel, der sein Leben lang nur hinter dicken Mauern gesessen hat, ohne sich einen Dreck um sein Land zu scheren![…] (S. 253)

»Ich hatte in den letzten Wochen viel Zeit, Prinz Benrik kennenzulernen. Er mag nicht so kriegserfahren sein wie Euer Onkel, aber er ist fest entschlossen, Serin ein guter König zu sein – ein König des Friedens und der Verhandlungen, kein Kriegstreiber. Er schämt sich für die Fehler seines Vaters und will sie bereinigen, außerdem ist er – im Gegensatz zu Renard – empfänglich für Ideen und Ratschläge. Ich kann nicht versprechen, dass Benrik ein guter Herrscher wird, aber ich versichere Euch, dass ich große Hoffnungen in ihn setze.« (Reykan über Benrik; S. 253 )

 

 

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Fantasywoche: Der Wanderer – Madrak: Buchvorstellung

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Der Wanderer – Madrak:  Buchvorstellung

Über das Buch:

Madrak

Autor: Dominique Stalder

Titel: Der Wanderer – Madrak (Band 2)

Erscheinungsdatum: 08.01.2018

Verlag: Sadwolfverlag

Seiten:  348 Seiten

Format: Ebook oder Taschenbuch

ISBN: 978-3-946446-59-0

Inhalt:

Die Suche der Wanderers geht weiter. Er hat in Erinnerung an Maela den Namen Madrak angenommen. In der Stadt Kar`Duk findet er nicht nur neue Hinweise auf seine Vergangenheit, er ist auch immer noch auf der Suche nach Myrael. Dazu kommt, dass immer neue Rätsel auftauchen, wie z.B. was es mit dem Begriff Milih´Phen auf sich hat. Es macht es für den Wanderer nicht einfacher, dass in den Straßen der Stadt Diebe, Priester oder Dämonen ihr Unwesen treiben. Letztlich maschiert Herzog Kastanir samt seinem Heer auf die Stadt zu…

Das Buch ist der 3. Teil der Geschichte um den Wanderer. Da es vorab einen Rückblick gibt. Lässt es sich jedoch auch sehr gut eigenständig lesen. Der Schreibstiel ist etwas für alle die es düster mögen.

Über den Autor:

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Dominique Stalder wurde 1978 in Texas geboren. Er arbeitet als Systemprogramierer. Die Zyklus um den Wanderer ist die zweite Arbeit des Autors. Sein Debü hatte er mit „Nebularion“. Für den „Wanderer“ sind noch viele weitere Bände in mehreren Staffeln in Planung.

 

Links zur Reihe:

Band 0 (Prolog)

Band 1

 

Blogtour >>Zimt und Zitrone – Bergamotte<<: Tag 1: Ambra Lo Tauro und ihr Buch

Blogtour: Zimt und Zitrone – Bergamotte

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Hallo. Ich darf heute die Blogtour zu „Zimt und Zitrone – Bergamotte“ eröffnen. Ihr werdet etwas mehr über das Buch, die Autorin und die Figuren erfahren. Morgen geht es dann bei Jenny mit dem Thema Polyamorie weiter.

Näheres zum Buch:


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Autor: Ambra Lo Tauro
Titel: Zimt und Zitrone – Bergamotte (Band 2)

Erscheinungsdatum: 3. November 2017
Verlag: Brokatbook Verlag Gunter Pirntke
Seiten: 664 Seiten
Format: Taschenbuch oder Ebook
ISBN: 978-1973230366

Inhalt:

Der zweite Band der Buchreihe um Dani, Nick und Bo erzählt die Geschichte der beiden Männer.

Bo liebt Dani, diese ist jedoch mit Nick verheiratet und weigert sich, sich für einen von ihnen zu entscheiden. Daher versuchen die drei eine Beziehung zu dritt. Sie müssen einige Schwierigkeiten meistern.

Die Reaktionen ihrer Familien fallen sehr unterschiedlich aus und auch im Beziehungstrio selbst stoßen sie immer wieder auf ungeahnte Probleme. So versteckt beispielsweise Bo seine dunkle Seite sehr lange vor den beiden. Aber auch Nick macht Veränderungen durch und ist immer wieder im Zweispalt seiner Beziehung und seiner Karriere gefangen.

Autorenvorstellung

Ambra Lo Tauro ist das Pseudonym einer 1972 geborenen Autorin mit italienischen Wurzeln. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im württembergisch-bayerischen Grenzgebiete. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung war sie einige Zeit im Vertrieb, später im Personalbereich tätig. Seit eines Kuraufenthaltes an der Nordseeküste schreibt sie.

Ihr Debüroman „Zimt und Zitrone“ erschien 2017 und erzählt, wie auch der hier vorgestellte zweite Roman, die Geschichte um Dani, Nick und Bo. Der erste Teil wird jedoch aus Danis Sichtweise erzählt, was zu einer etwas anderen Geschichte führt.

ZUR HOMEPAGE

Charaktervorstellung

Nick

Nick ist Rockstar mit Leib und Seele. Zumindest bis er auf Dani trifft. Für sie nimmt er erste Änderungen in seinem Leben vor. Bo ist schon seit Jahren ein guter Freund von ihm. Als er nach einem Fehler Dani und Bo zusammen findet und Dani sich weigert sich zwischen ihnen zu entscheiden, ist er bereit es zu versuchen. Mit der Zeit entdeckt er ein Interesse auch für Bo. Mit diesem zusammen lernt Nick eine Seite an sich kennen, die er nicht erwartet hätte.
Bo

Bo ist Reporter. Er lernt Dani kennen als er Nick auf seiner Tour begleitet um darüber zu berichten. Wieder einmal interessieren die beiden sich für die selbe Frau. Doch Bo kommt zu spät, denn Dani hat sich für Nick entschieden. Nach einem Fehltritt des Freundes will er Dani nur trösten und landet doch mit ihr im Bett. In der folgenden Beziehung zu dritt fühlt er sich teilweise wie ein fünftes Rad am Wagen. Daher versucht er es mit einer herkömmlichen Ehe. Auch wenn es ihn fast alles kostet, merkt er, dass er nicht ohne die anderen kann. In der Beziehung mit Nick kann Bo endlich eine Seite von sich zeigen, die er glaubte immer verstecken zu müssen und für Dani wird er zum Fels in der Brandung.

Blogtourfahrplan:

Tag 1: HIER!!!

Tag 2: Polyamorie

Tag 3: Eifersucht/Untreue

Tag 4: Symbole für die Liebe

Tag 5: Ein Leben in der Öffentlichkeit

Tag 6: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Gewinnfrage: Was ist der unterschied zwischen dem 1. und dem 2. Band de Reihe?

Gewinn

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Gewinne:
1 signiertes Print

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 2.3.2018 um 23:59 Uhr.

[Aktion] Nachtigall – 11 Tiere – 11 Geschichten: Tag 8: >>Lederhosen<<

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Am 8. Tag der Aktion der mainwunder Agentur darf ich euch etwas über die Geschichte „Lederhosen“ aus Thomas Pyczaks Buch“Nachtigall“ erzählen. Bei dieser Aktion werden euch an 11 Tagen auf 11 verschiedenen Blogs die 11 Geschichten vorgestellt.

Über die Geschichte:

Mats bekommt von seinem Chef seine Wiesn-Einladung. Dabei kann er mit solchen Veranstaltungen nichts anfangen. Gezwungenermaßen will er sich eine Lederhose kaufen. Dabei trifft er auf eine blonde Frau. Abends trifft er sie auf der Wiesn wieder. Die beiden unterhalten sich gut, bis plötzlich andere anfangen die Frau zu beschimpfen. Die beiden verschwinden zusammen von der Wiesn und unterhalten sich andernorts weiter. Dabei erfährt Mats, dass die Frau Großwildjägerin ist und daher an die Beschimpfungen gewöhnt. Es kommen sogar Fans von ihr bei den beiden vorbei.

Meine Eindrücke der Geschichte:

Ganz am Anfang denkt man sich, was hat diese Geschichte denn mit Tieren zu tun, doch sobald die beiden anfangen zu reden, erkennt man, dass die Thematik tiefgehender in der Geschichte verwurzelt ist.

Die Großwildjagd ist wohl allgemein nicht gerne gesehen. Aber die Argumentation, die die blonde Frau in „Lederhosen“ darlegt, sorgte bei mir dafür darüber nachzudenken, ob wir nicht oft etwas scheinheilig mit dem Thema umgehen. Ja, Wilderei ist etwas schlechtes, doch es gibt (leider) immer noch legale Jagden. Und diese anzugreifen, wenn man doch die Endprodukte – sei es nun als Tasche, Schuhe oder im Fall der Geschichte als Lederhose – kauft, dürfte schwierig zu erklären sein.

Für mich selbst muss ich sagen, das man immer noch einen Unterschied zwischen bedrohten Arten und überbevölkerten Arten machen sollte. Aber egal ob man nun Befürworter oder Gegner von Wildtierjagden ist, die Geschichte bringt einen dazu über beide Sichtweisen nachzudenken und die eigene Handlungsweise zu hinterfragen.

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Tag 1: https://carlosiareadsbooksblog.wordpress.com/2017/11/20/blogtour-nachtigall-tag-1/

Tag 2: https://catgirl82.blogspot.de/2017/11/nachtigall-11-tiere-11-geschichten.html

Tag 3: https://diebuecherfreaks.blogspot.de/2017/11/moskito.html

Tag 4: https://missrosesbuecherwelt.blogspot.de/2017/11/bloggeraktion-nachtigall-11-tiere-11.html

Tag 5: https://niliversum.wordpress.com/2017/11/24/blogtour-zu-nachtigall-von-thomas-pyczak-tag-5/

Tag 6: https://buecherfunke.blogspot.de/2017/11/bloggeraktion-11-tage-11-geschichten-11.html

Tag 7: https://buecherschrank.blogspot.de/2017/11/bloggeraktion-11-tage-11-geschichten.html

Tag 8: HIER!!!

Tag 9: https://tausend-leben.blogspot.de/2017/11/bloggeraktion-nachtigall.html

Tag 10: …

Tag 11: …

Cornwall Seasons Release-Party: Charakter-Vorstellung der Figuren aus „Herbstfunkeln“

Charakter-Vorstellung der Figuren aus „Herbstfunkeln“ von Cara Lindon

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Auf Facebook und einigen Blogs findet auch heute noch die Release-Party zum neuen Cornwall-Roman Herbstfunkeln  von Cara Lindon statt. Ich habe das Vergnügen euch die Figuren noch einmal alle vorstellen zu dürfen. Einige habt ihr ja schon beim Protagonisteninterview oder in der Release-Party kennengelernt.

Fangen wir an mit:

Alys

Alys – kornische Form von Alice

Beschreibung: „Alys war mittelgroß, mitteldick und ihre Haare, die sie schulterlang trug, waren von einem langweiligen Mausbraun.“

Charakter: „Alys liebte die Buchten von Sennen Cove: Das Meer glitzerte hier türkisfarben, als wäre man in der Karibik und nicht im guten alten Cornwall.“

Verbindung zu anderen Figuren: Alys, Bree und Chesten sind Freundinnen, die einiges verbindet. „Ein bittersüßes Gefühl stieg in Alys auf. Sie konnte sich ein Leben ohne Bree und Chesten nicht vorstellen.“ Sie lebt anfangs bei ihrer Großmutter, auch später merkt man, welch große Rolle diese in Alys Leben gepielt hat.

Bree

Beschreibung: „Bree groß, kräftig und mit einer Woge dunklen Haars. […] Bree warf ihre dunkle Mähne zurück. Alys beneidete ihre Freundin, seitdem sie sich das erste Mal begegnet waren, um deren Haarpracht. Dicke, dunkle Locken umrahmten ihr Gesicht.“

Charakter: „Ihre Augen leuchteten, als sie sich ihre bunte Zukunft ausmalte. Alys war sich sicher, dass ihre Freundin alles erreichen würde, was sie sich vorgenommen hatte. Bree war so ein Mensch. Zielstrebig, umtriebig und voller Mut.“

Verbindung zu anderen Figuren: „Bree hingegen ließ leidende Männer und berstende Herzen zurück.[…] Brees Vorstellung von dem Mann, der zu Alys passte, und [Alys] eigene Ideen kamen nicht unbedingt überein. “

Chesten

Chesten – kornische Form von Christin

Beschreibung: „Chesten war schmal, zierlich und blond[…]. Chesten war zierlich, ein Erbe ihrer norddeutschen Mutter, von der sie auch die blasse Haut und die rötlich-blonden Haare geerbt hatte. Dem Vater verdankte sie die hellblauen Augen, die manchmal im Licht der Sonne aussahen wie Silber.“

Arbeit: Tierärztin

Charakter: „Chesten war mit den Gedanken meist woanders und außerdem viel zu freundlich, als dass sie Alys an ihre Fehler erinnern würde.“Von den drei Freundinnen ist sie am ehesten praktisch veranlagt, dafür gehört Pünktlichkeit nicht zu ihren Stärken.

Verbindung zu anderen Figuren: Chesten ist die letzte im Bunde der drei Freundinnen. Mit Männern hat sie leider kein Glück, sie verliebt sich immer wieder in die Falschen.

Daveth

Daveth – kornische Form von David

Beschreibung: „Ein schmales Gesicht mit einer kräftigen Nase und ausdrucksvollen Lippen. Der Bartschatten auf seinen Wangen und dem kantigen Kinn ließ ihn verwegen aussehen. Die kurzen braunen Haare hatte er mit Gel glatt nach hinten gekämmt […]“. Sein Auftreten zeichnet sich durch seine Selbstsicherheit und Bestimmtheit aus.

Arbeit: Früher hat Daveth in London gearbeitet, seit einigen Wochen ist er bei Pendarves & Lawry beschäftigt.

Verbindung zu anderen Figuren: Daveth ist einer der Männer, die in Alys Leben treten. Leider hat dieser anfangs einige Probleme mit Alys Kater und das, wo Aly eine wundervolle Nacht mit ihm verbracht hat. Aber auch nach einigen Wochen ist Alys Faszination für Daveth noch nicht verschwunden. Sie genießt es morgens mit ihm zu Frühstücken.

Jory

Jory – kornische Form von Georg

Beschreibung: „Obwohl er süß aussah mit dem Grübchen und den verwuschelten Haaren.“

Charakter: „Seine Freiheit war ihm viel zu wichtig gewesen. Die Möglichkeit, jederzeit seine Sachen zu packen und zu einer Reise rund um die Welt aufzubrechen.“

 

Das waren die Figuren aus Herbstfunkeln. Ich persönlich freue mich schon auf weitere Geschichten der Cornwall Seasons.Alle Zitat

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Alle Zitate stammen aus „Herbstfunkeln“ von Cara Lindon.

Romancewoche 2017: Protagonisteninterview: Virginia Fox: Rocky Mountain Gold

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Eva, Patrizia und ich hatten das Vergnügen im Rahmen der Romancewoche ein Protagonisteninterview mit Virginas Fox Figuren aus Rocky Mountain Gold führen zu dürfen. Ich hoffe ihr habt beim Lesen ebenso viel Spaß, wie wir beim ausarbeiten des Interviews.

Eva: „Guten Abend und Hallo an alle Leser,

es freut uns euch hier heute begrüßen zu dürfen. Stellt euch vor, wir (Pat , Annika und Eva) sind das erste Mal für die „The Ellen DeGeneres Show“ im Außeneinsatz und dürfen ein Interview machen. Eigentlich war es ja geplant, dass Ellen höchstpersönlich in die schönen Rocky Mountains reist, aber nun hat sie diesen Termin an uns weitergegeben. Und ganz ehrlich, wenn das Interview gut wird, wird es sogar in der Show gesendet, was uns natürlich riesig freuen würde.

Übrigens dürfen wir das Interview mit Zelda Chastain und Cruz Ruis aus Independence führen. Da gab es doch vor 14 Jahren diese Geschichte und jetzt sind die beiden hier und wollen uns erzählen, was alles so passiert ist. Cruz galt ja lange Zeit als tot und Zelda war lange weg aus Independence.

Nun sind wir bereits gestern im schönen Independence angekommen und konnten uns im Hotel einrichten. Natürlich ist auch unser Aufnahmeteam dabei und die haben ihr Set im Diner der Disney Sisters einrichten dürfen, was ja schon ziemlich cool ist, denn über dieses Diner hört man ja nur gute Dinge.“

Nachdem das Team alles hergerichtet hat, begeben wir uns in die Maske und ziehen uns um.

Gespannt warten wir auf unseren Sesseln und da hören wir auch schon ein großes Raunen durchs Diner. Sie müssen da sein.

Kamera an, Lächeln an und los geht’s!

Eva: „Herzlich willkommen Zelda, Cruz.” Wir begrüßen die beiden herzlich und lassen sie Platz nehmen.

„Es freut uns sehr, dass ihr dem Interview zugestimmt habt und euch auch die Zeit nehmen konntet. Wenn es für euch okay ist, würden wir auch direkt mit der ersten Frage starten:

Zelda, wie lange hast du überlegt nach Independence zurückzukehren, als du gefragt worden bist, ob du die Apotheke übernehmen willst?“

„Als erstes habe ich nur die Worte „eigene Apotheke“ gehört. Da war es ziemlich um mich geschehen. Ich befand mich zu der Zeit an einem toten Punkt in meinem Leben. Ich arbeitete in der Apotheke meiner Eltern, die nicht daran interessiert waren, irgendetwas an ihrer heißgeliebten Apotheke zu verändern. „Hat ja gut geklappt all die Jahre“, war die regelmäßige und für mich sehr frustrierende Antwort, die ich bekam, wenn ich nur schon ein Regal anders einräumen wollte. Von modernen Computerprogrammen für die Erfassung des vorhandenen Inventars wollen wir gar nicht erst anfangen zu reden.“

Eva nickt zustimmend und seufzt leise. So sind nun mal die Alteingesessenen.

„Also habe ich erst einmal stumpf die Tatsache ignoriert, dass die Vertreterinnen der Vereinigung der Geschäftsfrauen in Independence aus, na ja, eben, Independence kamen.

Die Vorstellung, endlich selber Pläne machen zu können und meine eigenen Fähigkeiten als Geschäftsfrau testen zu können, hat mich so in den Bann gezogen, dass ich mir erfolgreich eingeredet hatte, spielend mit allfälligen Schwierigkeiten aus der Zukunft fertig werden zu können.“

Eva lächelt Zelda wissend an. „Das kann ich total verstehen. Ich hätte mir die Chance sicher auch nicht entgehen lassen. Da kam ja dann einiges auf dich zu. War es anders, als du es dir vorgestellt hattest?

räusper „Ganz so einfach war es dann doch nicht. Vor allem nachdem der ganze alte Klatsch und Tratsch bei meiner Rückkehr nach Independence prompt wieder aufgewärmt wurde, hatte ich gar keine Chance, dem Thema Cruz zu entgehen. Nicht zu reden von der Tatsache, dass der Kerl gar nicht tot war, wie ich jahrelang geglaubt hatte.“

„Das war ja wohl fast der größte Schock! Aber du hast ihn ja sehr gut überwunden, wie ich sehe.“ Eva lächelt verschmitzt und beobachtet die beiden.

 

„Was sind eure Pläne für die Zukunft?“

Cruz grinst. „Phase 1 ist abgeschlossen. Ich habe Zelda endlich dazu überreden können, dass ich bei ihr einziehen darf.“

Zelda rollt mit den Augen. „Phase 2 ist für Cruz zwei Kinder und ein Hund. Aber ich denke, wir üben erst einmal mit Quincy weiter. Der hält uns genug auf Trab.“

„Wir werden aber beide nicht jünger, Schatz.“

„Wie ihr seht, sind wir mitten in der Verhandlungsphase. Wenn es nach mir geht, wird die noch ein Weilchen andauern. Meine Pläne für die Apotheke sind noch lange nicht erreicht. Und nachdem ich die vergangenen Monate mehr Zeit damit verbracht habe, einem Schatz hinterher zu jagen, anstatt mich um meine Apotheke zu kümmern, habe ich noch einiges nachzuholen.“

Eva grinst die beiden amüsiert an. Wie süß sie doch sind.

„Über die Anzahl müssen wir uns auch noch einig werden. Nicht wahr, Liebling?“

„Ach du“, erwidert Zelda amüsiert. „Du hättest am liebsten dein eigenes Basketballteam.“ Sie zwinkert den Interviewerinnen zu. „Wahrscheinlich sollte ich dankbar sein, dass er kein Fußballfan ist.“

Wir fangen alle an zu lachen und nicken unisono.

 

Patrizia wendet sich nun Cruz zu, lehnt sich ein wenig nach vorne und sieht ihn ganz gespannt an.

„Wie war es für dich, als du Zelda wiedergesehen hast?“

„Nachdem mich praktisch die ganze Stadt dauernd gefragt hat, ob ich ihr denn schon begegnet sei, beschloss ich eines Tages, die Sache selber in die Hand zu nehmen und sie zu besuchen. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir fast die Kinnlade runter geknallt ist, als ich an der Stelle meiner sechzehnjährigen Jugendliebe diese sexy Frau angetroffen hatte.“

 

Patrizia: „Was war der erste Gedanke, der euch bei eurem ersten Wiedersehen in Independence durch den Kopf ging?“

Patrizias Blick schweift zwischen Cruz und Zelda hin und her.

Zelda: „Wieso ist der Mistkerl nicht tot?!“

Cruz: „Nette Kurven …“

Zelda boxt ihn spielerisch in den Arm.

Patrizia grinst und sagt: „Na das nenne ich ja mal eine sehr unterschiedliche Auffassung.“

Eva, Annika und Patrizia lachen drauf los und schütteln leicht ihren Kopf. Wirklich sehr amüsant.

„Was“, verteidigt sich Cruz. „Ist doch wahr!“

Zelda wird rot, als ihr einfällt, wie ihr Cruz erst gestern Nacht wieder gezeigt hatte, wie sehr ihn ihre Rundungen faszinierten.

„Uh, uh. Da hat wohl jemand gerade ein wenig Kopfkino?“ Patrizia zwinkert Zelda zu, geht aber gleich zur nächsten Frage über. Sie will ja schließlich nicht, dass Zelda noch mehr Farbe ins Gesicht bekommt, als sie sowieso schon hat.

 

Patrizia: „Wieso hast du deinen Kater eigentlich nicht einfach rausgeschmissen? Klar, Katzen sind süß, aber er ist ja doch wirklich sehr, ja, gewöhnungsbedürftig.“

„Tja, wieso? Das ist eine gute Frage.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Irgendwie habe ich eine seltsame Verbundenheit zu ihm gespürt. Beide waren wir an einem Ort gelandet, an dem wir nicht unbedingt willkommen waren. Ihn einfach vor die Tür setzen? Unmöglich. Und ich habe es ja mehrmals versucht, ihn Kat anzuhängen. Doch irgendwie hat das nicht so richtig geklappt.“

„Wirklich insistiert hast du nicht“, bemerkt Cruz. „Ich glaube, sein unabhängiges Ihr-könnt-mich-alle-mal-Verhalten hat dir insgeheim imponiert.“

Zelda nickt.

„Das tut es tatsächlich auch heute noch. Wenn mir der tägliche Klatsch und Tratsch wieder einmal zu sehr an die Nieren geht, muss ich nur Quincy anschauen. Dann weiß ich wieder, was ich zu tun habe.“

 

Patrizia: „Was mich noch sehr interessieren würde. Wie war es so für euch, als ihr beschlossen habt, gemeinsam in der Vergangenheit zu graben? Hattet ihr Angst? Vor aufkeimenden Gefühlen oder Enttäuschungen?“

Zelda nickt.

„Ich hatte sehr viel Angst. Schließlich hatte ich während der letzten Jahre den Gegenwert eines Kleinwagens meinem Therapeuten gezahlt, um über Cruz hinwegzukommen. Stell dir vor, wie das ist, wenn du plötzlich realisierst, dass du das Ganze noch mal durchmachen musst? Der Horror. Und eine Garantie gibt es schließlich nie. Weder im Leben, noch in der Liebe.“

Mitfühlend sieht Patrizia Zelda an. „Ich hätte nicht gewusst, wie ich in deiner Situation reagiert hätte. Aber ich finde es sehr mutig, nach alledem.“

Cruz lächelte schief. „Ich hatte es da etwas einfacher. Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich mir nie groß Gedanken über Zelda gemacht hatte. Ich war halt ein typischer männlicher Jugendlicher, sehr mit seinem eigenen Leben beschäftigt, das auch ganz schön turbulent war. Als ich Zelda wiedergesehen habe, war das wie eine zweite Chance. Da musste ich nicht lange überlegen und habe mit beiden Händen zugepackt.“

„Wortwörtlich“, murmelt Zelda mit einem verschmitzten Blitzen in den Augen und zwinkert ihm zu.

„Typisch kannst du laut sagen, Cruz. Und du traust dich auch noch, es hier offen zu sagen. Aber wer hätte das wohl nicht!“ Patrizias Blick schweift zu Zelda, zwinkert ihr zu und muss dann aber so lachen, dass sie sich nur schwer beruhigen kann, daher stellt nun Annika die nächste Frage.

 

„Wart ihr überrascht, wie gut ihr in Independence wieder aufgenommen wurdet?“

„Was heißt hier gut?“, protestiert Zelda. „Gut nenne ich anders!“

„Immerhin hast du schnell Freunde gefunden“, gibt Cruz zu bedenken.

„Das stimmt. Dank Merlin.“

Annika: „Merlin? Wer ist denn Merlin?“

Zelda lacht.

„So habe ich den Elch getauft, der mir immer wieder mal über den Weg läuft. Er ist harmlos. Behauptet zumindest Quinn, unsere Wildhüterin. Aber ich weiß nicht so recht …“

Annika beginnt zu lachen. “Ja, der Elch. Die Geschichte hab ich auch schon gehört. War ein toller Start.”

„Meine Situation war ganz anders. Über mich waren gar nie solche hässlichen Gerüchte im Umlauf. Es waren zwar ein paar Leute erstaunt zu erfahren, dass ich noch lebe, aber nachdem das alle zur Kenntnis genommen hatten, legte sich das Gerede schnell. Ich muss auch zugeben, dass Gerüchte meist völlig an mir vorbei gehen. Sie berühren mich auch nicht wirklich.“

 

Annika: „Da muss ich jetzt noch mal nachhacken. Zelda, du scheinst, wie Cruz sagt, schnell Freunde gefunden zu haben. Gibt es irgendjemanden mit dem du dich besonders gut verstehst?

Zelda lacht. „Ich habe mehrere gute Freundinnen. Aber mit Jaz und Quinn bin ich am engsten befreundet. Die Geschichte mit dem Elch und Quinn habe ich ja schon erwähnt. Jaz kenne ich noch von früher. Sie hat sich vorgenommen, mir beizubringen, wie man kocht. Oder genauer gesagt, gesund kocht. Sie macht sich wohl sorgen, dass durch meine Adern ansonsten bald Schokolade oder Eiscreme fließt.“

„Eiscreme ist sooo toll!! Und hilft ja wirklich gegen alles, oder?“ Annika zwinkert Zelda zu, macht dann aber wieder ein gespielt ernstes Gesicht. „Gesund ist wichtig! Das sehe ich auch so. Aber wir reden hier von Eiscreme!!!!”

 

Annika: „Cruz, wie kommt es, dass du erst mehr über die Gerüchte, dass du gestorben bist, erfahren wolltest, als Zelda dich darauf angesprochen hat? Hast du dich vorher nie gefragt, wie es zu diesen Gerüchten gekommen ist?“

Cruz zuckt gleichgültig die Schultern.

„Ehrlich gesagt, nein. Als ich nach Independence zurückgekehrt bin, habe ich das zwar am Rande vernommen. Doch es war für mich nie wirklich relevant. Ich wusste schließlich, dass ich nicht von den Toten auferstanden sondern die ganze Zeit über definitiv lebendig gewesen bin. Also habe ich es einfach als die Hirngespinste einiger gelangweilter älterer Menschen abgetan. Irgendetwas muss man sich ja einfallen lassen, wenn die Tage lang sind und man nichts zu tun hat. Hey, jeder soll das so halten, wie es ihn glücklich macht. Vielleicht erfinde ich irgendwann, wenn ich mit 80 auf der Veranda sitze, auch Fantasiegeschichten über jeden, der zufälligerweise das Pech hat, an unserem Haus vorbei zu laufen.“

„Ist ja ein schöner Zeitvertreib. Ich werde dann mal an eurem Haus vorbei laufen. Wäre nämlich sehr gespannt auf meine Geschichte.“ Annika lächelt Cruz an und zwinkert ihm zu.

 

Eva: „Hier kommt auch schon die letzte Frage. Leider. Welches Essen aus dem Diner könnt ihr uns empfehlen? Vielleicht habt ihr ja ein leckeres Rezept für uns.

„Absolut der Hammer ist Kurts Spezialität (der Biker-Freund von Miss Daisy), nämlich das italienische Rezept „Melanzane di Parmigiana“. Es ist etwas zeitaufwändig in der Zubereitung, aber es lohnt sich. Sooo lecker. (Und eigentlich hasse ich Auberginen …)“ Zelda bittet uns um einen Block und schreibt uns das Rezept auf.

Annika: „Das hört sich toll an.“ Eva und Patrizia nicken zustimmend.

Eva: „Wir möchten uns herzlich bei euch für dieses tolle Interview bedanken. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht.“

Patrizia wendet sich unseren Zuschauern vor den Bildschirmen zu: „Die Aufnahme des Interviews könnt ihr in der nächsten „The Ellen DeGeneres Show“ oder jederzeit auf unseren Internetseiten ansehen. Dort findet ihr auch das Rezept mit genauer Anleitung. Vielleicht habt ihr ja Lust es einmal auszuprobieren. Wir hoffen, wir sehen uns bald wieder. Bis dahin, viel Spaß mit dem Interview.“

 

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Rezept:

2 – 4 mittelgroße – große Auberginen

2 Dosen Tomaten, gehackt

1 Zwiebel, gehackt

1 Knoblauch, gepresst

2 dl Wasser

Bio-Olivenöl

450 g Büffelmozzarella, in Scheiben geschnitten

Parmesan oder Pecorino, gerieben (ca. 100 g)

Basilikum, frisch (oder getrocknet falls keine Saison)

Meersalz aus der Mühle

Kräutersalz

Cayennepfeffer

 

Zubereitung:

Ofen auf 230 Grad vorheizen.

Auberginen in Scheiben schneiden und auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech legen. (Wenn ihr zwei rechteckige Bleche voll habt, ist es die richtige Menge an Auberginen.) Mit Salz bestreuen. 10 Minuten ruhen lassen. (Das zieht die Bitterstoffe aus den Auberginen.) Anschließend mit noch mehr Küchenpapier trocken tupfen. Mit Olivenöl bestreichen und auf das nächste, mit Backpapier ausgelegte Blech legen, die geölte Seite nach unten. Obere Seite auch noch bestreichen. In der oberen Hälfte des Backofens (evtl. mit Hilfe der Grillfunktion) schön goldbraun und knusprig backen. (Dauer je nach Ofen 10 – 20 Minuten. Immer mal wieder einen Blick in den Ofen werfen.)

Tipp: Ich habe nur zwei Bleche. Also lege ich die Auberginen zum Ziehen lassen in zwei Schichten auf das eine Blech. (Küchenpapier, Auberginenscheiben, Salz, Küchenpapier, Auberginenscheiben, Salz) – dann habe ich das zweite frei, um die erste Runde in den Backofen zu schieben.

In der Zwischenzeit die Tomatensauce zubereiten. Etwas Olivenöl in eine große Bratpfanne geben, Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Anschließend die Tomaten rein in die Pfanne, mit dem Wasser die Dosen „ausspülen“ und das Wasser-Tomatensaft-Gemisch hinzufügen. Mit Kräutersalz, Cayennepfeffer und frischem, fein geschnittenem Basilikum würzen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Sauce eine festere Konsistenz annimmt. (Dauert ca. 20 – 30 Minuten)

Tipp: Grundsätzlich hat man locker Zeit, während dem Backen der Auberginen die Sauce zu machen. Falls man aber aus irgendeinem Grund mal zu spät mit der Tomatensauce anfängt, kann man das Eindicken mit etwas Tomatenmark beschleunigen. (Dann dauert es ca. 10 Minuten.)

Sobald alles fertig gekocht ist, in der folgenden Reihenfolge schichtweise in eine Auflaufform füllen:

½ der Auberginen, ½ der Tomatensauce, ½ des Mozzarellas, geriebener Käse. Dann fängt’s wieder mit den Auberginen an und hört mit dem geriebenen Käse auf.

Bei 170 Grad für 35 Minuten backen. Herausnehmen. 10 Minuten stehen lassen.

Dazu passt Reis, Risotto oder natürlich Pasta. Ohne Beilage ist es ein guter Mix aus Gemüse und Eiweiss, der hervorragend satt macht. Aber Achtung: Suchtgefahr

Tipp: In Italien wird das Gericht auch gerne lauwarm gegessen. Ich habe meistens nicht genug Geduld, um so lange zu warten, aber es ist tatsächlich auch sehr lecker.

 

Romancewoche 2017: Protagonisteninterview: Emma S. Rose: Couture – Wenn Liebe stärker ist

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Sabine, Claudia und ich durften im Rahmen der Romancewoche ein Protagonisteninterview mit Emma S. Rose Figuren aus Couture-Wenn Liebe stärker ist führen. Ich hoffe euch gefällt was wir erarbeitet haben und ihr habt diese Woche Spaß beim lesen der Beiträge und bei den Aktionen der Romancewoche. Wir wollen euch auch gar nicht weiter auf die Folter spannen. Hier ist unser Interview:

 

Hallo liebe Leser, heute haben Sabine, Claudia und ich uns mit Felicia im Couture verabredet. In der neuen Bar arbeitet Felicia seit kurzem und wird uns heute Rede und Antwort stehen: „Hallo Felicia, herzlich willkommen zu unserem Interview. Mixt du uns bitte drei Lady Killer?“ „Nennt mich doch Feli. Alle meine Freunde nennen mich so. Gerne, drei Lady Killer für euch“. Feli beginnt, die Zutaten abzumessen und in den Cocktailshaker zu geben.

„In welchen Situationen vermisst du deine Eltern am meisten?“

„Besonders schlimm ist es tatsächlich an den „großen“ Feiertagen. Weihnachten, Silvester, unsere Geburtstage, aber auch ihre Geburtstage, denn dann überfluten mich Erinnerungen an sie, ohne dass ich es verhindern kann. Wir hatten so viele Traditionen. Manchmal waren es nur Kleinigkeiten. Zum Beispiel, dass das Geburtstagskind immer aussuchen durfte, wohin wir abends zum Essen fahren. Den selbstgemachten Eierlikör meiner Mutter. Dass wir uns an Weihnachten dem Alter nach Sortiert nach und nach einzeln Geschenke ausgesucht haben. Lauter kleine, eigentlich unbedeutende Dinge, die es so persönlich gemacht haben. Isabell und ich haben eigene Traditionen eingeführt, weil die alten so schmerzen, aber es ist einfach nicht dasselbe.

Fast noch schlimmer sind allerdings die vielen, kleinen Situationen im Alltag, wenn ich einen mütterlichen oder väterlichen Rat gebrauchen könnte. Wenn etwas Besonderes geschieht, von dem ich denke: „Das hätte ich ihnen jetzt gerne erzählt.“ Wenn einem dann bewusst wird, dass sie nicht mehr da sind, fühlt es sich besonders schlimm an … Als würde ich jedes Mal aufs Neue den Verlust neu durchleben. Oder wenn ich in der Stadt Frauen in meinem Alter sehe, die offensichtlich mit ihrer Mutter Arm in Arm einen schönen Tag verbringen …“

„Stell dir vor, du gewinnst eine Million Euro im Lotto – was würdest du mit dem Geld machen?“

„Oh Gott! Ich würde sofort einen großen Teil zurücklegen, damit Isabell niemals, wirklich niemals wieder so etwas durchleben muss, was sie einen Teil ihrer Kindheit erlebt hat. Sie soll immer die freie Wahl haben, soll in einem guten Zuhause leben, soll niemals zur Tafel gehen müssen. Auch will ich auf gar keinen Fall, dass sie jemals ihr Studium abbrechen muss, weil es am Geld scheitert.

Naja, und ich denke, ich würde uns ein Haus kaufen, unsere eigene persönliche Sicherheit. Wenn dann noch Geld übrigbleibt, würde ich uns einen ausgiebigen Urlaub spendieren, denn ich weiß nicht, wann wir das zum letzten Mal hatten. Das volle Programm mit Strand, blauem Meer und so.

Na super, jetzt habe ich Sehnsucht und Fernweh. Ich denke, ich sollte sparen.“

„Du arbeitest in einer Bar und mixt für deine Gäste unzählige Cocktails – welcher ist dein Lieblingscocktail?“

„Wenn ich jetzt sage, dass ich so viele Cocktails probiert habe, dass ich mittlerweile einfach ein gutes, kühles Bier bevorzuge, glaubt mir das vermutlich keiner, oder? So ist es aktuell tatsächlich. Aber wenn ich mal wieder Lust auf einen Cocktail habe, dann soll es ein Ruby Sin sein. Er besteht aus Zitronen-, Ananas- und Orangensaft, Grenadine, Pfirsichlikör und Wodka. Super erfrischend und fruchtig. Ein richtiges Frauengetränk in Rot.“

„Wie sollte dein Traummann sein?“

„Eine gute Frage. Ich glaube, ich habe mich bisher viel zu wenig damit beschäftigt, wie mein Traummann aussehen könnte, da ich immer andere Prioritäten hatte. In meinem Leben habe ich gelernt, dass es viel wichtiger ist, Menschen um sich zu haben, auf die Verlass ist. Ich denke, mein Traummann muss vor allem einfach für mich da sein, verlässlich eben – und auch akzeptieren, dass ich so eine enge Beziehung zu meiner Schwester habe. Offenheit ist mir auch sehr wichtig. Wenn dann noch intensive, wunderschöne Augen hinzukommen, bin ich verloren.

Letzten Endes ist es ja doch so, dass man irgendwann dem Richtigen einfach so über den Weg läuft. Man spürt es, wenn es soweit ist. Und ich glaube kaum, dass man dann sagt: „Nö, du bist blond, das will ich nicht“, oder? “

„Du hast ja einiges durchmachen müssen. Was würdest du jemanden raten, der sich in einer ähnlich schwierigen Situation befindet?“

Ich glaube, dass ich manchmal ein bisschen zu sehr versucht habe, Dinge alleine zu regeln. Klar, manches muss man alleine schaffen, aber mittlerweile weiß ich, dass es wichtig ist, Menschen um sich zu haben, die einem etwas bedeuten, auf die man sich verlassen kann. Man sollte nicht zu stolz sein, Hilfe auch mal anzunehmen. Und außerdem hilft es, daran zu denken, dass alles irgendwie, irgendwann in ein Gleichgewicht gerät. Es passiert viel Mist? Ja, verdammt, aber irgendwann wird es auch wieder bergauf gehen. Man muss fest daran glauben, dann ist es auch so! Also – falls du in einer ähnlichen Situation steckst: Gib niemals, wirklich niemals die Hoffnung auf, so abgedroschen das auch klingt!

 

„Vielen Dank für das Gespräch, Feli!“

Aus den Augenwinkeln sehen wir nun, dass sich der gutaussehende Typ hinten im Eck erhoben hat und auf die Bar zukommt. Das muss doch Chris sein?!

„Hallo Chris, wir hätten da auch ein paar Fragen an dich:“

 

„Was für Gefühle hast du für Felicia?“

„Das ist eine Frage, die ich nur sehr schwer mit einem Satz beantworten kann. In erster Linie erinnert sie mich sehr an mich selbst. Wir haben beide vieles durchmachen müssen, haben Verluste erleiden müssen. Ich habe einen riesigen Respekt davor, wie sie ihr Leben meistert und versucht, nicht daran zu zerbrechen. Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Ich habe das Bedürfnis, sie zu beschützen. Sie ist so unglaublich stark für ihre Schwester, aber wer kümmert sich um sie? Ich sehe sie, die Einsamkeit in ihren Augen, wenn sie mal ihre Schwäche zulässt, und das berührt mich. Na gut, und ich fühle mich sexuell von ihr angezogen. Sie ist eine unglaublich attraktive Frau.

All diese Gefühle machen mir jedoch eine furchtbare Angst, denn ich habe geschworen, dass mir niemals wieder jemand so viel bedeuten darf. Ich will nicht wieder verletzt werden, wenn ich einen Menschen verliere. Nie mehr.“

„Was machst du beruflich?“

„Am ehesten könnte man mich wahrscheinlich als Geschäftsmann bezeichnen. Ich habe eine Stiftung gegründet und arbeite dort hinter den Kulissen. Außerdem suche ich immer wieder Gespräche mit möglichen Partnern, erarbeite Hilfekonzepte und besuche die einzeln Einrichtungen.“

„Warum schaust du immer einmal durchs Lokal, dann zur Theke und verziehst dich dann in deine Ecke?“

„Eine Angewohnheit, schätze ich. Ich schaue, wer so da ist. Ich bin eine Art Stammgast, und von denen gibt es einige. Ich denke, dass ich mich auf den Abend vorbereite, mich wappne, wenn ich mich umschaue. Früher war es egal, wohin mein Blick zuerst fiel. Aber seit Felicia im Couture arbeitet, ist es jedes Mal aufs Neue aufregend. Ich zögere den Moment hinaus, die Hoffnung, sie zu sehen. Zu sehen, dass sie glücklich ist. Dass ich dazu beitragen konnte, dass es ihr bessergeht. Wenn sie nicht da ist, bin ich enttäuscht. Und wenn ich sie sehe, erschrecken mich meine Gefühle – und ich ziehe mich zurück. Verkorkst, nicht wahr?“

„Warum testest du immer einen Cocktail, der dir nicht schmeckt?“

„Das war ein dummes Spiel von mir, ich weiß. In dem Moment ist eine Sicherung bei mir durchgebrannt, könnte man sagen. Dass ich den Tequila Sunrise nicht mag, ist mir bewusst. Die anderen wissen es, weil wir darüber gequatscht haben. Ich schätze, ich wollte Felicia einfach irgendwie herausfordern. Sie scheint mir nicht wie ein Mädchen, das gut damit umgehen kann, in der Schuld anderer zu stehen. Damals hatte ich das Gefühl, dass sie mir gegenüber so empfand. Ich musste einfach irgendetwas dagegen tun. Und Wut hat da schon immer geholfen, ich spreche aus Erfahrung.“

„Was gefällt dir so gut am Couture, dass du dort Stammgast bist? Bestimmt nicht nur Felicia, immerhin warst du schon vorher Stammgast.“

„In erster Linie bin ich dort vorbeigekommen, weil mein Freund Alexej die Bar gekauft hat. Er hat mich damals einmal mitgeschleppt, und dann hat es mir dort gut gefallen. Das Ambiente, die Stimmung. Das Personal ist außerordentlich gut drauf – und das ist genau das, was ich brauche. Alleine zuhause ist mir so oft die Decke auf den Kopf gefallen, im Couture bin ich nie alleine, kann mich aber immer ausreichend abgrenzen, wenn mir die Menschen zu viel werden. Und wenn ich es will, finde ich dort immer jemanden, den ich mitnehmen kann. Oder besser gesagt – ich habe jemanden gefunden, denn mittlerweile ist meine Motivation dafür verschwunden. Es war von jeher eine win-win-Situation für mich.“