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Rezension zu >>Und der Himmel ist doch bunt<< von Stephanie Mangliers

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Autor: Stephanie Mangliers
Titel: Und der Himmel ist doch bunt

Erscheinungsdatum: 22. Juli 2016
Seiten:  344 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3959490603 / B01HP2WN32

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Klapptext:

In Jasons Leben läuft nichts wie geplant. Bei einem Unfall verliert er seine Eltern und erblindet. Als er zu seinen Pateneltern zieht, muss er lernen, mit seiner Behinderung und dem Verlust zurechtzukommen. Dabei hat er es an seiner neuen Schule schwer, denn nicht nur Mitschüler wie Patrick machen ihn das Leben zur Hölle, auch seine Lehrer werfen ihm ständig Steine in den Weg. Unter seinen neuen Freunden hat es ihm vor allem Nick, der selbst wegen seiner Homosexualität attackiert wird, gewaltig angetan. Wird für Jason der Himmel wieder bunt werden?

Die Polygon Noir Edition startete 2014 im MAIN Verlag und bietet nach dem Erfolgsbuch „Eisprinz und Herzbube“ von Elena Losian auch in Zukunft ein kleines, aber erlesenes Programm, das von Casandra Krammer betreut wird. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und ist auf Veröffentlichungen im Gay-Genre mit Schwerpunkt auf Romanzen und Erotik spezialisiert. Unsere Bücher haben es zum Ziel, zu unterhalten und im Herzen zu berühren.

Achtung: Nichts für Homophobiker, ebensowenig ungeeignet für alle, die mit Themen wie Coming-Out und erste Liebe nichts anzufangen wissen. Vorsicht: Dieses Buch hat ein Happy-End!

Meine Meinung:

Mit dem Einstieg in Jasons Geschichte habe ich mir sehr schwergetan. Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig und ich habe Zeit gebraucht, bis ich mich in der Story wiederfand.

Dazu kommt noch, dass gerade zu Beginn die Handlungen der Figuren in meine Augen unlogisch sind. Dies betrifft vor allem Jason. Seine ganze Handlungsart wirkt, als ob er resigniert hätte, jedoch passen dazu seine frustrierten Gedanken nicht. Ich hätte bei einem Teenager ein viel störsicheres Verhalten erwartet und nicht, dass er sich einfach mit seiner Situation abfindet. Nach den ersten paar Kapiteln gibt sich dies jedoch zum Glück und man kann endlich mit den Protagonisten mitfühlen.

Ähnlich schleppend kommt die Handlung in Gang. Zu Beginn erfährt man sehr viel über Jasons Alltag, was auch später im Roman immer noch szenenweise vorkommt. Allerdings kommt langsam Spannung auf, als es zu den ersten Begegnungen mit Mitschülern kommt. Man fragt sich immer wieder, wann es zu neuen Konflikten kommt oder ob es Jason endlich gelingt, Freundschaften zu schließen.

Das Ende hatte eine überraschende Wendung. Mit diesem Ausgang habe ich nicht gerechnet und er gefällt mir auch nicht wirklich. Es kommt im Nachhinein zwar noch zu einem Happy End, aber es ist nicht der Ausgang, den man sich als Leser den Großteil des Romans über wünscht.

Fazit:

Ein Roman, der Potenzial hat. Leider wurde dieses jedoch nicht ausgeschöpft. Dazu kommt noch, dass die Charaktere nicht immer nachvollziehbar handeln.

Alles in allem kann ich weder diesen Roman empfehlen, noch von ihm abraten, da ich anfangs und am Ende sehr enttäuscht war, jedoch im Mittelteil trotz allem gefesselt wurde.

3 Bücher

3 von 5 Büchern

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