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Rezension zu >>Spiel der Wölfe: Alpha & Omega 2<< von Patricia Briggs

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Autor: Patricia Briggs
Titel: Spiel der Wölfe: Alpha & Omega 2

Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2010
Seiten:  417 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN/ASIN: 978-3453526792 / B004OVEZXY

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Klapptext:

Die Existenz der Werwölfe ist in gewissen Kreisen längst kein Geheimnis mehr, und so beschließt der Marrok, der mächtigste Werwolf Amerikas, ein Gipfeltreffen aller Alpha-Werwölfe zu veranstalten, um über die Zukunft der Rudel zu entscheiden. Als Gesandte schickt er seinen Sohn Charles und dessen Gefährtin Anna, die sich in Seattle nicht nur mit aufständischen Werwölfen konfrontiert sehen …

Meine Meinung:

Beim zweiten Band der Reihe rund um Anna und Charles findet man sich schon direkt zu Beginn in der Geschichte wieder. Die Beiden werden von Charles Vater auf eine Konferenz geschickt, weil die Werwölfe sich der Welt offenbaren wollen. Wie man aus dem ersten Band schon weiß, kommen Alphawölfe nicht gut miteinander aus und so sind Konflikte vorprogrammiert. Wirklich fahrt nimmt die Handlung auf, als Anna wieder einmal in Gefahr gerät und Charles einen Drahtseilakt zwischen seinen Aufgaben als Gefährte und als Leiter der Konferenz hinlegen muss.

Die Beziehung der Beiden Protagonisten gewinnt in dieser Fortsetzung an Tiefe. Jedoch steht sie noch immer ein wenig auf wackeligen Beinen, da die Beiden einfach keine Chance erhalten mehr Zeit für sich zu haben. Angesichts des Vorhabens an die Öffentlichkeit zu treten, wird dies sich vermutlich auch nicht so schnell ändern.

Der Großteil der übrigen Charaktere bleibt oberflächlich. Arthur, Dana, Chastel oder Tom und seine Gefährtin sind etwas genauer ausgearbeitet. Aber selbst in sie kann man sich nur schwer hineinversetzen. Teilweise, weil sie einem vom ersten Augenblick an unsympathisch sind (Chastel) oder weil man das Gefühl hat, dass an ihnen irgendetwas falsch ist (Arthur).

Die Spannung entwickelt sich mit jeder Gefahrensituation mehr und als die ersten Morde kommen, habe ich meinen ersten Verdacht kurzfristig revidieren müssen. Allerdings ist die Handlung alles in allem sehr vorhersehbar, das heißt, man fiebert zwar mit, jedoch kann man schon im Voraus erahnen, was als nächstes passieren wird. Auch wer hinter allem steckt, ist eigentlich schon ziemlich früh klar.

Fehler wie im ersten Band (das Zusammenziehen von Worten) lassen sich in diesem Band nicht mehr finden.

Fazit:

Alles in allem eine gute Fortsetzung, die sich gut an den ersten Band anschließt, die Hauptprotagonisten einem näher bringt und sich leicht lesen lässt. Einzig die Absehbarkeit der Entwicklungen hat mich etwas gestört.

4 Bücher

4 von 5 Büchern

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