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Rezension zu >>Casto – Gefährte des Feuers: Gods of War<< von Xenia Melzer

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Autor: Xenia Melzer
Titel: Casto – Gefährte des Feuers: Gods of War

Erscheinungsdatum: 12. August 2016
Seiten:  346 Seiten
Format: Ebook
ASIN: B01J7L1W6I

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Klapptext:

Der Beginn eines großen Fantasy-Epos: Ein Halbgott zwischen Liebe und Krieg

Er hat in seinem Leben bisher immer alles bekommen, was er wollte. Halb Gott, halb Mensch, besiegt Lord Renaldo auf dem Schlachtfeld seine Gegner mit Leichtigkeit und dank seines guten Aussehens liegen ihm Frauen wie Männer gleichermaßen zu Füßen. Als er während eines Kriegszuges einen schönen Fremden namens Casto gefangen nimmt und beschließt, ihn als Sklaven zu behalten, ändert sich jedoch alles. Casto erweist sich als widerspenstig und willensstark zugleich. Der mysteriöse Gefangene löst in Renaldo die unterschiedlichsten Gefühle aus – da ist Wut über die Missachtung von Befehlen, aber auch eine leidenschaftliche Anziehungskraft. Doch Renaldo ahnt nichts von Castos Geheimnissen. Als er seinem Gefangenen endlich näherzukommen scheint, taucht plötzlich ein alter Feind aus den Tiefen der Vergangenheit auf. Zum ersten Mal in seinem Leben muss Renaldo erkennen, wie unfair die Liebe und das Leben sein können…

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte rund um Casto und Renaldo gestaltet sich etwas schwierig, was am eigenwilligem Schreibstil der Autorin liegt. Der Prolog ließt sich wie ein Geschichtsbericht und erst danach steigt man in die eigentliche Geschichte ein. Dann wird auch der Schreibstil besser und lässt sich flüssiger lesen.

Besonders interessant finde ich, das eine ganz eigene Welt geschaffen wird. Man erhält Einblicke in die Struktur der Söldnergruppe, die von allen als Rudel bezeichnet wird. Dadurch wird auch die Sonderstellung der beiden Hauptcharaktere deutlich. Renaldo steht mit seinem Bruder zusammen an der Spitze des Rudels. Da sie Halbgötter sind, werden sie von ihrer Umgebung verehrt und gefürchtet. Gerade Renaldos Wut gehen die meisten anderen Charaktere am liebsten aus dem Weg. Casto hingegen provoziert Renaldo sogar noch. Er fürchtet sich nicht vor ihm, sondern verachtet ihn vielmehr. Die beiden nähern sich erst langsam aneinander an. Am Ende haben sie wohl so etwas wie eine Beziehung, obwohl sie sich beide darüber nicht im klaren sind.

Auch die Einführung Darans als Nebencharakter verdeutlicht diese Sonderstellung Castos noch. Er ist neben Sic der einzige „Freund“ den Casto innerhalb der anderen Sklaven findet. Die beiden stehen ebenfalls über den meisten anderen, da auch sie das Eigentum von ranghohen Rudelmitgliedern sind.

Etwas gestört hat mich, dass etliche Andeutungen auf Castos Vergangenheit gemacht werden, doch es wird nichts aufgelöst. Genauso störend war das abrupte Ende. Die Geschichte hört von einer Sekunde auf die andere auf und lässt viel zu viele Fragen offen. Hoffentlich werden diese im nächsten Teil der Reihe aufgegriffen und beantwortet.

Da der Roman stark von erotischen Szenen geprägt ist, ist er nur etwas für erwachsene Leser – auch wenn an den expliziten Stellen ausgeblendet wird.

Fazit:

Ich habe lange überlegt, ob ich diesem Buch drei oder vier Bücher geben soll. Letztlich habe ich mich für vier Bücher entschieden, da ich dieses Buch trotz einiger Schwierigkeiten in einem einzigem Rutsch durchgelesen habe, nachdem ich über den Anfang hinweg gekommen bin.

Ein interessanter Auftakt, der noch viel Potential bietet, welches hoffentlich im nächsten Band ausgeschöpft wird. Da der Schreibstil etwas eigenwillig ist, lohnt sich jedoch vorher ein Blick in die Leseprobe (auch nach dem Prolog, der nochmal einen ganz anderen Stil besitzt).

4 Bücher

4 von 5 Büchern

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