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Rezension zu >>König der Vampire: Wolfskind<< von S. R. Nikolai

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Autor: S. R. Nikolai
Titel: König der Vampire: Wolfskind
Verlag: AAVAA Verlag
Erscheinungsdatum: 2011
Seiten: 311
ISBN: 978-3845901565
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Klapptext:

Vampire und Werwölfe einmal ganz anders. Elisabeth, gerade zwanzig Jahre alt, wacht nachts unter Schmerzen auf. Sie trifft auf Vincent, der ihr eröffnet, gar nicht diejenige zu sein, für die sie sich immer gehalten hat. Eli ist eine Vampirin, die in der Welt der Menschen verloren ging. Zudem soll sie diejenige sein, die den Frieden zwischen Vampiren und Werwölfen bringt. Beide Arten existieren unerkannt neben den Menschen und stehen sich seit Jahrhunderten verfeindet gegenüber. Der Friedensvertrag wird geschlossen, und eine Liebe zwischen den Arten entwickelt sich bis hin zur Geburt einer neuen Art. Liebe und Leidenschaft hält Einzug im Hause des Vampirkönigs. Inmitten der ganzen Aufregung legt einer der Beteiligten ein Outing hin ein Vampir, der schwul ist! Und mittendrin taucht auch noch der Elfenprinz auf, der den Vampiren und Werwölfen den Krieg erklärt …

Inhalt / Zum Buch:

Der Einstieg in den Fantasyroman wird durch einen Prolog erleichtert, der die Ausgangssituation erläutert. Allerdings ist der folgende Einstieg in die Handlung dennoch sehr abrupt und die Geschichte gewinnt so schnell an Tempo, dass man manchmal nicht mehr ganz mitkommt. Dies wird auch bei den vielen Charakteren deutlich. Ihnen fehlt durch diese Geschwindigkeit Tiefe und wirklicher Charakter. Es wird leider auch keine wirkliche Weiterentwicklung bei ihnen deutlich.

Außerdem hat mich insbesondere an dem Vampirhaushalt gestört, dass mir die Figuren bekannt vorkamen. Vinzent hat mich beispielsweise stark an Wrath aus der Black Dagger Reihe von J. R. Ward erinnert und auch Eli ähnelte mir in vielen Szenen, insbesondere auf Grund ihres Hintergrundes, zu sehr Beth. Bei Eli störte mich diese Ähnlichkeit mehr als bei Vinzent, da bei ihm diese Ähnlichkeit Eigenschaften betraf, die man bei einem Vampirkönig erwartet. Leider haben diese Ähnlichkeiten an dieser Stelle nicht aufgehört (Nathan≙Rhage; Etienne≙Vishous), sodass ich schon einen ersten Dämpfer meiner Lesefreude erhielt. (Ich will mit diesen Ähnlichkeiten nicht andeuten, dass die Ideen kopiert waren, dafür waren noch genug offensichtliche Unterschiede vorhanden, aber ich fand sie einfach etwas verwirrend.)

Der nächste Dämpfer folgte als sich alle Konflikte zwischen Wölfen und Vampiren sehr schnell auflösten, da alle Figuren sich sehr um ein Happy End bemühten. Selbst die neu aufgetauchten Konflikte wurden in Windeseile wieder gelöst.

Abschließen tut das Buch mit Andeutungen für den nächsten Band, die durchaus zum weiterlesen anregen (z.B. einen Freund für Juli).

Meine Meinung:

Wer nur eine leichte Lektüre ohne tieferen Inhalt sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Denn obwohl mich die fehlende Tiefe gestört hat, gelang es diesem Buch mich zu fesseln und mich auch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln zu bringen.

3 von 5 Büchern

3 Bücher

 

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